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Formel 1: News

Monza hält an seiner Geschichte fest

Nach der umstrittenen Asphaltierung der Parabolica sendet Monza ein positives Zeichen: Die verfallenen Steilkurven werden generalsaniert.

In den vergangenen Wochen war die altehrwürdige Rennstrecke von Monza vornehmlich mit negativen Schlagzeilen behaftet. Zunächst kamen Spekulationen auf, nach denen die Motorsportwelt um die Existenz des Autodromo Nazionale in der Formel 1 bangen musste, dann wurde öffentlich, dass der Veranstalter das Kiesbett neben der berühmten Parabolica-Kurve zuasphaltiert hat. Nun endlich wieder eine positive Nachricht: Die zusehends verfallenden Steilkurven werden restauriert.

Der Hochgeschwindigkeitskurs im Königlichen Park von Monza war seit jeher von zahlreichen Umbauten betroffen. So wurden im Jahr 1954 zwei Steilkurven errichtet, die den Ovalteil des Kurses noch schneller machten. Der heutzutage knapp 5,8 Kilometer lange Kurs maß damals gut zehn Kilometer Länge, wurde aber nur sporadisch von der Königsklasse genutzt: Lediglich viermal - in den Jahren 1955, 1956, 1960 und 1961 - befuhr der Formel 1 den Gesamtkurs.

Denn beim Großen Preis von Italien 1961 kam es zur Katastrophe: Der Deutsche Wolfgang Graf Berghe von Trips verunglückte tödlich und riss 15 Zuschauer mit in den Tod. Auch wenn der Unfall nicht in einer der Steilkurven, sondern in der mittlerweile entschärften Parabolica passierte, beschloss die Formel 1, künftig nicht mehr im Oval zu fahren. Jetzt werden die heruntergekommenen Steilkurven wieder in Schuss gebracht. Ein klares Signal: Monza stirbt nicht aus.

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