MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Motorsport is dangerous

Mahnende Worte: Jackie Stewart appelliert an Fahrer und Fans, sich ins Bewusstsein zu rufen, wie gefährlich der Motorsport ist.

Der verheerende Unfall von Jules Bianchi beim Großen Preis von Japan hat diverse Themen auf den Plan gerufen, die die Sicherheit in der Formel 1 betreffen. Bereits kurz nach dem Rennen wurde die alte Glashauben-Diskussion wieder aufgewärmt, nun gründete man eine Kommission, die den Unfallhergang untersuchen soll. Auf der Agenda zum Beispiel: generelle Tempolimits unter gelben Flaggen oder umgestaltete Bergungsfahrzeuge.

Für Ex-Fahrer Jackie Stewart gibt es aber noch ein weiteres grundlegendes Problem: die Unterschätzung der Gefahren im Motorsport. "Die Dinge werden heute auf die leichte Schulter genommen, wie wir es vor einigen Jahren niemals hätten tun können", erklärt der Schotte gegenüber BBC: "Der Unfall von Bianchi hat möglicherweise jedem wieder einmal vor Augen geführt, dass niemand unverwundbar ist."

Stewart erinnert an zahlreiche Manöver in der jüngeren Vergangenheit, die ebenso gut hätten schlecht ausgehen können. "Wir sollten immer im Kopf behalten, dass auf der Rückseite der Tickets nach wie vor geschrieben steht, dass der Motorsport gefährlich ist. Leider - und es ist schrecklich, das sagen zu müssen - braucht es wahrscheinlich einen Todesfall, um jedem mal wieder ins Bewusstsein zu rufen, was man tun kann und was man nicht tun sollte", bedauert der dreimalige Champion.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!