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Porsche Carrera Cup: Hockenheimring

Erster Einsatz in Hockenheim

Am Wochenende beginnt für Felix Wimmer in Hockenheim die Saison im hochkarätigen Porsche Carrera Cup Deutschland.

Foto: World of Motorsport

Vergangene Woche präsentierte Felix Wimmer vor einer Auswahl der renommiertesten Motorsportjournalisten des Landes sein hochkarätiges Projekt 2014. Am kommenden Wochenende wird es Ernst für den 23-jährigen Wiener, der sich letztes Jahr durch zehn Siege im Deutschen Porsche Sports Cup einen Namen in der Szene machte. Das erste von neun Rennwochenenden im renommierten Porsche Carrera Cup Deutschland steht auf dem Programm. Im Rahmen der DTM lassen 36 hochtalentierte Piloten auf dem Hockenheimring ihre Gasfüße spielen.

Drei Mal hat Felix Wimmer mit seinem heurigen Arbeitsgerät, dem funkelnagelneuen Porsche 911 GT3 Cup, bislang getestet. Neben dem Hungaro- und Red-Bull- auch auf dem Hockenheimring. „Das ist wahrlich keine einfache Strecke“, weiß er daher über den 4574 Meter langen Kurs in Baden-Württemberg. „Dort brauchst du viele Rennkilometer, um optimal damit zurechtzukommen.“ Dies ist wohl ein Vorteil, den Wimmers Kontrahenten in der Rookie-Wertung, auf die er in erster Linie abzielt, vorweisen können. „Die jungen deutschen Piloten kennen den Ring in- und auswendig, abgesehen davon, dass sie auch so sauschnell sind“, sagt der Wiener. Dies hat er schon in den Trainings-Sessions gesehen. „Das was im Carrera Cup abgeht, ist einfach echter Profirennsport. Einmal kurz von der Ideallinie abzukommen genügt, und die Konkurrenz nützt das gnadenlos aus.“

In der Rookie-Wertung des Porsche Carrera Cups werden jene Piloten geführt, die zum ersten Mal dabei und unter 25 Jahren sind. Wimmer: „Das sagt aber gar nichts aus, denn allein drei Fahrer in dieser Wertung sind bereits Porsche Juniors. Das heißt einerseits, dass sie von Porsche gefördert werden und mit diesem Auto schon viele Rennen in anderen Klassen bestritten haben und zeigt andererseits, dass die Rookie-Wertung heuer eine der stärksten seit langem ist.“

Auf eine Wunschplatzierungs-Diskussion will sich der von World of Motorsport-Chef Roland Dorfner betreute Felix Wimmer daher gar nicht einlassen. „In erster Linie will ich einmal durchkommen“, lautet seine Zielvorgabe. Und das für ihn neue Team 75, für das er startet, zufriedenstellen. Auf gut Deutsch also: Positives Herantasten ist erst mal angesagt!

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