MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Porsche Carrera Cup: Nürburgring Norbert Siedler, Porsche Carrera Cup, Nürburgring 2014

Bestes Saisonergebnis für ZaWotec

Mit einem tollen vierten Platz im ersten Lauf am Samstag trumpfte Norbert Siedler im Porsche Carrera Cup auf dem Nürburgring auf.

Fotos: Tim Upietz

Auch ein spektakulärer Unfall konnte Norbert Siedler und das ZaWotec-Team im Samstagsrennen auf dem Nürburgring nicht aufhalten. Mit Platz vier holte der Wildschönauer das beste Saisonergebnis des Teams, sieht aber trotzdem immer noch Luft nach oben.

Dabei hatte das Wochenende auf dem Nürburgring durchwachsen begonnen, wie Siedler erzählt: "Das Wetter war wieder einmal sehr wechselhaft, also typisch Nürburgring. Im Qualifying hatte ich zuerst Slicks drauf, wechselte dann jedoch auf Regenreifen." Durch die schnell auftrocknende Strecke und die bei den Reifenwechseln verlorene Zeit kam der 31jährige um die Chance, ein besseres Ergebnis als zwei zehnte Plätze zu erreichen: "Ich hätte mir schon ein wenig mehr erwartet, aber leider habe ich mich diesmal etwas verkalkuliert."

Schon im Rennen am Samstag zeigte Siedler, dass er es besser kann: Von Platz zehn gestartet, zog der Wildschönauer schon am Start an drei Konkurrenten vorbei. Gleich in der ersten Runde kam es jedoch zu einem spektakulären Crash: "In der dritten Kurve hat es genau vor mir gekracht. Ich hoffe, dass es jedem gut geht, das ist das Wichtigste."

Nach dieser glücklicherweise glimpflich abgelaufenen Aktion konnte der 31jährige weiter Plätze gut machen und pilotierte am Ende seinen Porsche auf den vierten Platz. "An meinem Rennen gibt es wirklich nichts auszusetzen", zog der Tiroler ein zufriedenes Fazit.

Nach dem Highlight am Samstag hatte sich Siedler auch für das Rennen tags darauf einiges vorgenommen. Ein Ausfall nach einer Kollision machte dem Wildschönauer aber einen Strich durch die Rechnung: "Ich bin am Start gut weg gekommen. Vor mir ist dann einer aufs Gras geraten. Beim Versuch, zurück auf die Strecke zu kommen, ist er mir genau vor die Nase gefahren. Ich konnte nicht mehr ausweichen und habe ihn leicht touchiert. Leider hat das genügt, um den Kühler zu ruinieren." Für Siedler und seinen Porsche war das Rennen also schon nach kurzer Zeit gelaufen.

Trotzdem bleibt als Höhepunkt des Wochenendes ein vierter Platz, auch wenn Siedler weiter Optimierungspotential ortet: "Das Qualifying ist derzeit noch unsere einzige Schwäche. Wenn wir es schaffen, da konstanter zu werden, sollten sich weitere Topergebnisse bald einstellen. Immerhin sind wir im Rennen immer unter den Schnellsten."

Für Norbert Siedler geht es am Wochenende in der Eifel weiter. Der Wildschönauer wird beim zur VLN-Meisterschaft zählenden 6h-Ruhr-Pokal-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings (23. August, Start 12 Uhr) antreten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Porsche Carrera Cup: Nürburgring

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Nürburgring – Hintergründe

Schon die Ausgangspositionen?

Der Nürburgring hatte mit der Rauchentwicklung durch die nahen Waldbrände eine neue Facette parat. Motorsportlich betrachtet wurden die Weichen für das Halbfinale Mitte September auf dem Sachsenring gestellt, nachdem der ADAC vor der eigentlichen Action die Termine für die Saison 2027 bekanntgegeben hatte. Ein besonderes Viertelfinale eben

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird

GP der Niederlande: Bericht

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort

Lando Norris feiert den zweiten Sieg hintereinander, vor Kimi Antonelli und George Russell - Gesprächsstoff wegen Stallorder bei Ferrari und Mercedes

MotoGP-Sprint Silverstone 2026

Jorge Martin siegt - Marc Marquez Neunter

Drei Aprilia-Fahrer feiern im Sprint auf dem Podest: Martin gewinnt vor Ogura und Bezzecchi - Marc Marquez fällt mit Gripproblemen auf Platz neun zurück

Mitten in den Sommerferien wird die MJP-Arena erneut zum österreichischen Rallycross-Mekka. Mit gleich drei mitteleuropäischen Serien dürfte das Fahrerlager der Kultstrecke aus allen Nähten platzen. Mittendrin: Die Lokalmatadore aus dem Waldviertel.