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Superbike- WM: Jerez

Loris Baz gewinnt die Superpole

Der französische Kawasaki- Pilot Loris Baz erobert in Jerez seine zweite Pole-Position der Saison. Davide Giugliano und Tom Sykes in Reihe eins.

foto:sbk

Kawasaki-Werksfahrer Loris Baz hat sich die Pole-Position in Jerez de la Frontera gesichert. Der Franzose brannte unter der Sonne Spaniens eine Runde in 1:40.298 Minuten in den Asphalt.

Das war die schnellste je gefahrene Superbike-Runde in Jerez. Für Baz war es nach Assen die zweite Pole-Position in dieser Saison. Der 21-Jährige hielt damit auch seinen Teamkollegen Tom Sykes in Schach. Der Weltmeister verpasste die Bestmarke um 0,263 Sekunden und reihte sich als Dritter ein. Platz zwei ging an Ducati-Werksfahrer Davide Giugliano, dem 0,235 Sekunden auf Baz fehlten.

"Ich habe alles versucht, denn die Pause seit dem letzten Rennen war lang. Es fühlt sich wie der Saisonstart an", meint Baz. "Ich bin sehr glücklich, denn das Motorrad hat mit neuen Reifen sehr gut funktioniert. Gestern war ich Schnellster, aber heute Vormittag hatten wir etwas Mühe. Mein Crew-Chief konnte das Motorrad aber gut verbessern." Zum zweiten Mal in seiner Karriere wird der Franzose auf dem besten Startplatz stehen.

Giugliano konnte das Kawasaki-Duo sprengen. "Es war ein starkes Qualifying", freut sich der Italiener über Platz zwei. "Ich freue mich über dieses wichtige Resultat. Bei diesen Bedingungen war es nicht einfach. Mein Motorrad ist gut, aber morgen warten zwei schwierige Rennen." Sykes musste sich diesmal mit dem dritten Platz zufriedengeben. "Ich hatte ein gutes Gefühl für meine ZX-10R, konnte aber nicht alles herausholen", merkt der Weltmeister an. "Es ist großartig für Kawasaki, dass wir beide in der ersten Reihe stehen. Auch Davide fährt stark. Morgen haben viele Fahrer Chancen."

Marco Melandri konnte nach den starken Trainingsleistungen seine Favoritenrolle in der Superpole nicht umsetzen. Der Aprilia-Werksfahrer hatte 0,524 Sekunden Rückstand auf Baz und wird als Vierter die zweite Startreihe anführen. Sein Teamkollege Sylvain Guintoli und Eugene Laverty (Crescent-Suzuki) qualifizierten sich auf den Positionen fünf und sechs. Im Gegensatz zu den Freien Trainings waren die Abstände in der Superpole größer.

So fehlten Chaz Davies schon neun Zehntelsekunden auf die Spitze. Damit landete der zweite Ducati-Pilot auf Startplatz sieben in der dritten Reihe. Das Honda-Team konnte nicht an der Spitze mitmischen. Leon Haslam meldete sich zwischenzeitlich auf Platz eins, doch am Ende wurde der Brite Achter. Sein Teamkollege Jonathan Rea war nur auf Rang zehn zu finden. Dazwischen klassierte sich Alex Lowes (Crescent-Suzuki) als Neunter. Toni Elias (Aprilia) wird sein Heimrennen von Startplatz elf aufnehmen.

In Superpole 1 setzte sich nicht Honda-Pilot Haslam durch, sondern Barrier. Der Franzose markierte mit der Evo-BMW eine Runde in 1:41.768 Minuten und war damit um 0,175 Sekunden schneller als Haslam. Beide zogen in Superpole 2 ein. Barrier belegte in Superpole 2 den zwölften und letzten Platz. Außerdem stürzte er in Kurve vier. David Salom (Kawasaki) fehlte in Superpole 1 eine halbe Sekunde auf Barrier und wurde Dritter. Somit wird der Führende der Evo-Kategorie von Startplatz 13 angreifen. Daneben wird sich Niccolo Canepa (Evo-Ducati) aufstellen. Die beiden Rennen starten am Sonntag um 10:30 Uhr MESZ und um 13:10 Uhr MESZ.

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