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Motorsport: News

Caterham zieht die Notbremse

Weil Caterham auf der Nennliste der 24h von Le Mans nur bei den Nachrückern auftauchte, wird das LMP2-Projekt beendet.

Foto: Caterham

Nur einen Tag, nachdem die Teilnahme von Caterham an den 24 Stunden von Le Mans und der European-Le-Mans-Series (ELMS) bekannt wurde, ist das Thema schon wieder Geschichte. Nachdem der unter dem Namen des englischen Sportwangen-Herstellers gemeldete Zytek-Nissan auf der Teilnehmerliste der 24 Stunden von Le Mans nur an dritter Stelle der Nachrücker der LMP2 auftauchte, zog das Unternehmen die Notbremse und beendete das Programm.

"Nachdem wir 2013 unser Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans gegeben haben, hatten wir eine erneute Teilnahme an diesem berühmten Rennen in Betracht gezogen", heißt es in einer Stellungnahme von Caterham. "Nachdem wir aber nur einen Platz auf der Reserveliste erhalten haben und da weitere wichtige technische Projekte bereits im Gange sind, entschieden wir uns zum Rückzug."

Nach dem Rückzug von Caterham werden die Startplätze von Greaves übernommen, die den Einsatz wie schon im vergangenen Jahr hätten durchführen sollen. Chris Dyson, der als Fahrer des ursprünglich unter Caterham-Farben fahrenden Autos mit der Startnummer 42 genannt war, wechselt allerdings in den Zytek-Nissan mit der Startnummer 41, der einen Startplatz in Le Mans sicher hat.

"Nachdem wir für das Caterham-Auto keinen Startplatz bekommen haben, ist Chris vertragsgemäß in unser Auto gewechselt", wird Teamchef Tim Greaves von Autosport zitiert. "Chris wird das gesamte Jahr an der Seite von Tom (Kimber-Smith, Anm. d. Red.) fahren. Den dritten Fahrer können wir derzeit noch nicht benennen." In den vergangenen beiden Jahren hatte Nissan jeweils einen Fahrer in einem der Greaves-Boliden platziert. In dieser Woche hatten die GT-Akademie-Sieger Wolfgang Riep und Mark Shulzhitskiy in Sentterton ein Auto des Teams getestet.

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