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WTCC: Budapest

Nobody is perfect

Gianni Morbidelli gewinnt das zweite Rennen in Budapest vor Tiago Monteiro und Hugo Valente, erstmals stand kein Citroen-Pilot auf dem Podest.

Die Siegesserie der Citroen in der WTCC-Saison 2014 ist gebrochen: Im zweiten Rennen von Budapest triumphierte mit Gianni Morbidelli (Münnich-Chevrolet) erstmals ein Fahrer eines anderen Herstellers. Der Italiener hielt dem Druck von Tiago Monteiro (Honda) stand und feierte im sechsten Rennen nach seiner Rückkehr in die WTCC seinen ersten Sieg. Dritter wurden Hugo Valente (Campos), der damit zum zweiten Mal in dieser Saison auf das Podium fuhr.

Polesetter Valente erwischte keinen guten Start. Schon nach einigen Metern ging der von Position zwei gestartete Morbidelli am Franzosen vorbei, auch Monteiro überholte Valente in der ersten Kurve. Auf Position vier ging Tom Coronel (ROAL-Chevrolet) in die erste Kurve, doch der Niederländer geriet schon bald unter Druck der beiden Citroen-Piloten Yvan Muller und Jose-Maria Lopez, denen von den Postionen sieben und neun aus ein guter Start gelungen war. Der Niederländer verteidigte sich aber entschlossen und mit aller Routine.

Auch in den folgenden Runden gelang es den beiden Citroen-Piloten nicht, am Cruze von Coronel vorbeizukommen. Davon profitierte das Führungstrio, welches sich von den Verfolgern absetzte. Zur Rennhalbzeit hatte Morbidelli bereits einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Gruppe um Coronel, allerdings sah der Italiener den Honda von Monteiro formatfüllend im Rückspiegel. Doch der Portugiese fand keinen Weg am Münnich-Piloten vorbei.

Ein Zweikampf entspann sich unterdessen zwichen Gabriele Tarquini (Honda) und Sebastien Loeb (Citroen) um Platz neun, nachdem der Franzose wieder einmal den Start verpatzt hatte. Loeb wagte mehrmals einen Angriff in Kurve eins, doch Routinier Tarquini wehrte diese erfolgreich ab.

Nachdem Muller auch drei Runden vor dem Rennende keinen Weg an Coronel vorbeigefunden hatte, wurde Lopez hinter ihm ungeduldig und griff seinerseits den amtierenden Weltmeister an, fand aber keinen Weg an seinem Teamkollegen vorbei. Auch an der Spitze ändert sich nichts mehr. Morbidelli und Monteiro gerieten in der letzten Runde in der Schikane zwar noch einmal aneinander, doch der Italiner behauptete mit vollem Einsatz seine Führung und rettete diese ins Ziel.Für Morbidelli war es der erste Sieg seiner WTCC-Karriere.

Hinter den Top 3 kamen Coronel, Muller und Lopez auf den Plätzen vier bis sechs ins Ziel. Siebter wurde Tom Chilton (ROAL-Chevrolet) vor Tarquini und Loeb. Lokalmatador Norbert Michelisz (Zengö-Honda) komplettierte die Top 10. In der TC2-Klasse gewann Franz Engstler (Engstler-BMW) vor seinem Teamkollegen Pasquale Di Sabatino und John Filippi (Campos-SEAT). Michail Koslowskii (Lada) musste seinen Granta wie schon im ersten Rennen nach vier Runden in der Box abstellen.

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