MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Rückkehrer Rydell möchte siegen

Im ersten Jahr eingewöhnen, im zweiten Jahr um Siege kämpfen: Rickard Rydell erläutert den Fahrplan für sein Comeback mit Nika-Honda.

Rickard Rydell kehrt mit großen Zielen in die Tourenwagen-WM zurück. Der schwedische Rennfahrer, der 2009 seine bislang letzte komplette Saison in der Meisterschaft absolviert hat, will mit Nika-Honda lieber früher als später um Siege kämpfen. Das erklärt Rydell im Gespräch mit Touring Car Times. Dort sagt der inzwischen 47jährige auch: "Ich sehe das Ganze als Zweijahresplan."

"Im ersten Jahr", so der künftige Honda-Fahrer, "geht es darum, einiges zu lernen und möglichst gut abzuschneiden. Im zweiten Jahr wollen wir einige gute Ergebnisse einfahren und vielleicht ganz vorn sein." Er fühle sich in jedem Fall bereit und freue sich auf sein Comeback. Zuletzt war Rydell 2012 und 2013 bei vereinzelten Gaststarts in der WTCC angetreten, 2011 hatte er den skandinavischen Tourenwagen-Titel geholt.

Auch, weil er 2014 überhaupt keine Fahrpraxis gesammelt hat, brennt der BTCC-Meister des Jahres 1998 regelrecht auf seine erste Ausfahrt im Honda Civic. "Ende Januar bekommen wir das Auto. Das erste Rennwochenende ist aber schon früh anberaumt, deshalb können wir nicht viel testen", meint der Routinier. Er hoffe, vor dem Auftakt in Argentinien wenigstens einige Tage auf unterschiedlichen Kursen zu fahren.

Zwischen 2005 und 2009 zählte der Schwede zu den Spitzenpiloten der Meisterschaft. 2008 erzielte er mit Gesamtrang fünf sein bestes Saisonergebnis. Insgesamt fuhr Rydell mit Chevrolet und Seat zu fünf Siegen, stand 24 Mal auf dem Podest und dreimal auf der Pole Position. Bereits wenige Rennen nach seiner Rückkehr zur Saison 2015 wird er die Marke von einhundert WTCC-Läufen knacken.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Interview

Weitere Artikel:

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.