MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Sainz: „Mental ist es schrecklich“

Alles andere als einfach: Carlos Sainz gefallen die vielen Einstellmöglichkeiten am Lenkrad nicht. Der Spanier würde sich lieber ganz auf's fahren konzentrieren.

Die Formel 1 ist für junge Piloten zu einfach geworden: Diese Meinung vertreten nicht wenige Protagonisten im Fahrerlager. Als Beispiel wird gerne Max Verstappen angeführt, dem im Alter von 17 Jahren nach nur einer Saison in der Formel 3 der Einstieg in die Formel 1 offensichtlich keine große Mühe bereitet.

Dessen Teamkollege Carlos Sainz teilt diese Meinung allerdings nicht. "Die Leute sagen es ist für Rookies einfach, und vielleicht sieht es auch so aus. Aber so ist es nicht", erklärt der Toro-Rosso-Pilot. In einigen Bereichen sei die Formel 1 zwar in der Tat etwas einfacher geworden, dafür habe die Belastung anderweitig zugenommen.

"Körperlich ist es nicht mehr so anstrengend wie vor zehn Jahren, aber geistig ist es schrecklich", sagt Sainz. Mühe bereiten dem Spanier die unzähligen Schalter am Lenkrad, mit denen während er Fahrt ständig die Einstellungen des Autos angepasst werden müssen.

"Es ist wirklich, wirklich schwierig, all diese Schalter zu bedienen, während du auf deine Reifen achten musst. Und gleichzeitig musst du dich um die Batterie kümmern und für jede Kurve die Bremsbalance verstellen", beschreibt Sainz die Herausforderung des Multitasking während der Fahrt.

"Zu 20 Prozent konzentrierst du dich aufs Fahren, zu 80 Prozent auf den anderen Kram. Normalerweise ist es umgekehrt", kritisiert der Spanier die aktuelle Formel 1 als technisch zu kompliziert. "Mir wäre es lieber, wenn alles etwas einfacher und die Autos dafür schneller wären."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ducati hat die Karten auf den Tisch gelegt: Beim offiziellen Launch präsentierte sich das Werksteam für die MotoGP-Saison 2026 selbstbewusst und ambitioniert

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

24h Dubai 2026: Bericht

Vierter WRT-Sieg in fünf Jahren

WRT holt bei den 24 Stunden von Dubai 2026 einen weiteren Sieg - BMW in der Wüste unantastbar - Brutales Pech für Paradine Competition in letzter Stunde

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert