MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
GP2: Barcelona

Lynn siegt vor Vandoorne

Alex Lynn feiert im Sprint seinen ersten GP2-Sieg – Rene Binder kollidiert mit einem Konkurrenten und löste die erste virtuelle Safety Car-Phase aus.

Alex Lynn hat bei seinem vierten Start in der GP2-Serie seinen ersten Sieg einfahren können. Der amtierende GP3-Meister bezwang beim Sprintrennen in Barcelona Meisterschaftsleader Stoffel Vandoorne im direkten Duell und verwies den dominierenden Mann der ersten Saisonrennen auf den zweiten Rang, der damit allerdings seine Führung in der Tabelle weiter ausbauen konnte. Rang drei ging an Lynns Teamkollege Pierre Gasly.

Das Duell zwischen Lynn und Vandoorne kristallisierte sich bereits früh heraus: Am Start übernahm zunächst noch der Franzose Norman Nato (Arden) das Kommando, der vor Lynn, Raffaele Marciello (Trident) und Vandoorne führte. Doch Nato musste sich bereits in Runde sieben dem Angriff des Briten geschlagen geben, eine Runde später ging auch Vandoorne am Serienneuling vorbei, der aufgrund abbauender Reifen immer weiter zurückfiel.

Weil sich auch Raffaele Marciello durch einen Dreher hinter dem Virtuellen Safety-Car aus der Spitzengruppe verabschiedete, war die Bahn frei für einen Zweikampf um den Sieg. Lynn konnte den Abstand stets bei rund zwei Sekunden halten und wollte von seiner Crew in jeder Runde die neuen Abstände durchgesagt bekommen. Vandoorne versuchte mit seinen Reifen zu haushalten, um am Ende noch einmal einen Angriff starten zu können.

Allerdings fuhr der ART-Pilot nur einmal nah an den Führenden heran und zackte am Ende der Start- und Zielgerade einmal kurz aus. Doch daraufhin verschärfte Lynn noch einmal das Tempo und fuhr aus dem DRS-Bereich heraus. Einen ernsthaften Angriff gab es in den letzten Runden nicht mehr, sodass Lynn schließlich als ungefährdeter Sieger über den Zielstrich fuhr. Mit den 15 zusätzlichen Zählern schob er sich in der Gesamtwertung auf Rang vier vor.

Stoffel Vandoorne musste sich wie in Bahrain mit Rang zwei im Sprint begnügen, dahinter feierte Pierre Gasly seinen ersten Podestplatz in der GP2. Wie bei Vandoorne so wiederholen sich auch die Ergebnisse bei Alexander Rossi. Nach seinem dritten Platz beim gestrigen Hauptrennen wurde der Racing-Engineering-Pilot heute Vierter und fuhr damit das exakte Ergebnis wie in Bahrain ein.

Mit Rang fünf holte Artjom Markelow (Russian Time) seine ersten Punkte der Saison und gleichzeitig auch sein bestes Ergebnis in der höchsten Nachwuchsklasse unterhalb der Formel 1. Platz sechs ging an den Gesamtzweiten Rio Haryanto (Campos) vor Polemann Norman Nato. Den letzten Punkt sicherte sich Campos-Pilot Arthur Pic, der trotz einer Fünf-Sekunden-Strafe auf Rang acht fuhr.

Die Strafe bekam der Franzose für ein kurioses Vergehen am Start, als er seinen Boliden wenige Meter hinter seinem eigentlichen Startplatz abstellte und dabei den hinter ihm stehenden Nobuharu Matsushita (ART) behinderte, der nicht richtig in seine Startbox fahren konnte und dabei das Auto abwürgte, weswegen die Rennleitung eine weitere Einführungsrunde anordnete. Schon vor dem Start erwischte es auch Mitch Evans (Russian Time), der auf der Runde in die Startaufstellung stehen blieb und das Rennen nicht angehen konnte.

News aus anderen Motorline-Channels:

GP2: Barcelona

Weitere Artikel:

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht

MotoGP Assen 2026

Premierensieg für Ai Ogura!

Ai Ogura gewinnt in Assen als erster Japaner seit mehr als 20 Jahren - Raul Fernandez und Jorge Martin auf dem Podium - Marco Bezzecchi gestürzt