MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: News

Porsche testete neues Aerodynamik-Paket

Den letzten Test in Barcelona hat das dritte und letzte Aerodynamikpaket von Porsche mit Bravour bestanden - Fahrer klagen über Nackenschmerzen.

Foto: Porsche

Beim 6-Stunden-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2016 auf dem Nürburgring kommt es am kommenden Wochenende zur großen Revanche für die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans. Die drei Hersteller der LMP1-Klasse, die allesamt in der Eifel ein Heimspiel feiern, treten dabei mit veränderten Waffen an. Audi, Porsche und Toyota bringen ihr drittes und somit letztes Aerodynamikpaket für das Jahr 2016. Im Vordergrund bei den Updates stand eine Erhöhung des Abtriebs.

Porsche hat sein neues Paket bei einem viertägigen Test in Barcelona ausprobiert - und für gut befunden. Der Einsatz am kommenden Wochenende gilt als sicher. "Die Bedingungen auf der Strecke waren gut, wir hatten keine nennenswerten technischen Probleme. Mark Webber, Brendon Hartley, Marc Lieb und Romain Dumas haben insgesamt 2.927 Kilometer abgespult", berichtet Chef-Testingenieur Pascal Zurlinden von den Fahrten in Spanien.

Die Neuerungen am 919 Hybrid sind am Bodywork zu finden. Vor allem an der Front werden deutlicher Veränderungen zu erkennen sein. "Der Fokus lag klar auf der Evaluierung unseres dritten Aeropakets für den 919, das am Nürburgring zum Einsatz kommen wird. Unsere Fahrer hatten nach den Fahrten mit dem Paket für mehr Abtrieb offenbar Nackenschmerzen. Könnte ein gutes Zeichen für Fortschritte sein", schmunzelt Teamchef Andreas Seidl. LMP1-Leiter Fritz Enzinger fügt an: "Unsere Mission findet am Nürburgring ihre Fortsetzung. Unser Ziel ist es, beide Titel in der WEC zu verteidigen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken

Max Verstappen findet bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain deutliche Worte zum neuen Reglement: Es sei wie "Formel E auf Steroiden" und mache "keinen Spaß"

MotoGP 2026: KTM & Tech3

KTM und Tech3 enthüllen die RC1

Mit vier Fahrern, zwei Teams und der weiterentwickelten RC16 will KTM 2026 den nächsten Schritt machen - Nicht nur bei den Fahrern bleibt man sich treu

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt