MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Force India: Entwicklungsaus für 2016

Force India bricht die Entwicklung des aktuellen Boliden früh ab; dennoch verspricht man sich für sowohl 2016 als auch 2017 Erfolge.

Nach den Erfolgen der vergangenen Rennen – Sergio Pérez wurde in Monte Carlo und Baku jeweils Dritter – konzentriert sich Force India nun bereits auf die Saison 2017. "Wir werden dem aktuellen Auto keine enorme Aufmerksamkeit mehr widmen", bestätigte der stellvertretende Teamchef Robert Fernley, dass der Großteil der Ressourcen bereits auf das kommende Jahr konzentriert sind, gegenüber Autosport: "Die Umstellung hat schon stattgefunden."

Die Herangehensweise ergibt Sinn, da in der kommenden Saison ein verändertes Chassisreglement eingeführt wird. Die Boliden sollen breiter werden. "Diese neue Regeln bieten für unser hochklassiges Designteam eine enorme Chance", glaubt Fernley (Bild oben); man wolle die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, mit einem weißen Blatt Papier zu beginnen.

Dennoch will Force India die Saison 2016 nicht aufgeben: Das erfolgreiche Updatepaket, das erstmals in Spanien eingesetzt wurde, soll weiter verbessert werden. "Wir können aus dem aktuellen Paket noch mehr herausholen und müssen mit dem arbeiten, was wir haben", sagte Fernley. Damit wolle man Platz fünf absichern, gibt der Brite die Marschroute vor.

Derzeit liegt man im Plan: Force India fehlen 37 WM-Punkte auf das viertplatzierte Williams-Team, erster Verfolger ist Toro Rosso mit 27 Zählern Rückstand. "Wir wollen Williams attackieren", so Fernley. "Wenn wir eine Chance gegen sie haben, werden wir sie nutzen; und auch Toro Rosso ist ein gutes Team, also dürfen wir nicht leichtsinnig werden."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann