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Formel 1: News

Monza gerettet, aber zu welchem Preis?

Der Ministerpräsident höchstselbst soll mit seiner Unterschrift die Formel-1-Zukunft sichern – um bis zu 22 Millionen Euro pro Jahr.

Die Verantwortlichen in Monza können nach monatelangem Ringen um einen Verbleib der Formel-1-WM im Autodromo Nazionale aufatmen. Wie die Streckenverantwortlichen am Freitag verkündeten, wird im Rahmen des diesjährigen Grand Prix von Italien ein neuer Dreijahresvertrag mit Bernie Ecclestone, dem Geschäftsführer der Rennserie, unterschrieben.

Die jährliche Gebühr soll sich auf 20 bis 22 Millionen Euro belaufen, womit Monza noch tiefer in die Tasche greifen muss als eigentlich geplant war. Die Unterschrift unter den neuen Vertrag mit Ecclestone soll Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi höchstpersönlich vornehmen, der am Freitag jedoch beim G20-Gipfel in China erwartet wird. Hinzu kommt ein drohender Rechtsstreit.

Die Verantwortlichen in Imola, die sich ihrerseits den Grand Prix sichern wollten, planen vor Gericht zu ziehen, weil sie die staatliche Finanzhilfe für Monza als illegal betrachten und überzeugt sind, dass der Vertrag nicht im Einklang mit Gesetzen zur Förderung der wirtschaftlichen Stabilität stünde. Außerdem sind sie meinen sie, dass das Rennen auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari kostengünstiger durchzuführen wäre.

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