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MotoGP: News

KTM bezieht neues Hauptquartier

Das KTM-MotoGP-Team hat sein neues Hauptquartier in Munderfing bezogen, von dem aus der Angriff auf die Motorrad-WM erfolgen soll.

Foto: ZWUPP

Endlich kommt alles an seinen richtigen Platz: Einen Monat, bevor die erste KTM ein Rennen in der MotoGP bestreiten wird, hat die Motorsportabteilung des oberösterreichischen Herstellers ein neues Hauptquartier bezogen. Vom zwölf Millionen Euro teuren Anwesen werden künftig alle Motorsportaktivitäten von der Rallye Dakar bis zur MotoGP ausgehen. Die 18.000 Quadrameter großen Hallen schließen an die KTM-Motorenfabrik in unmittelbarer Nachbarschaft zum KTM-Logistikzentrum an.

KTM-Motorsportchef Pit Beirer sieht das dreistöckige Anwesen als eine Notwendigkeit an: "Ein neues Gebäude war unausweichlich, seit wir Husqvarna vor drei Jahren bei uns integriert haben, spätestens aber mit der Entscheidung, in die MotoGP zu gehen. Es war uns sehr wichtig, die gesamte KTM-Motorsportfamilie unter ein Dach zu bringen. Mit Stefan Pierer, der ein großer Denker und geeigneter Anführer für die KTM-Gruppe ist, und mit der Leidenschaft unserer Angestellten werden wir gemeinsam große Ziele verfolgen und weitere Erfolge feiern."

Der gelobte Pierer gibt das Lob zurück: "1992 war KTM eine einfache, kleine Werkstatt und hat erfolgreich unter Führung von Heinz Kinigadner Rallye und Motocross neben der ursprünglichen Enduro-Nische betrieben. Seit Pit Beirer unsere Motorsportabteilung im Jahr 2006 übernommen hat, sind wir auf weltweit mehr als 3.000 Angestellte und über 60 Werksfahrer gewachsen. Der Motorsport hält unser Unternehmen frisch und treibt unsere Mitarbeiter in Mattighofen und Munderfing täglich an."

Er betont außerdem, dass fünf Prozent des Gewinns aus Motorrad-Verkäufen direkt in den Motorsport fließen. "Das macht KTM zu Europas größtem Hersteller von Sportmotorrädern mit dem ambitionierten Ziel, überall auf der Welt in den kommenden Jahren auf dem Podium zu stehen." Mit der neuen Fabrik ist der Grundstein dafür gelegt: Im Erdgeschoss werden künftig die Motorräder betreut und LKWs geparkt, im ersten Stock befinden sich Lagerräume und im zweiten werden die administrativen Dinge erledigt. In 50 Büros werden bis zu 180 Bürofachkräfte arbeiten.

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