MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorrad-WM: Motegi

Barbera übernimmt in Japan Werks-Ducati

Hector Barbera vertritt den verletzten Andrea Iannone im Ducati-Werksteam; bei Avintia feiert Mike Jones (AUS) sein MotoGP-WM-Debüt.

Bildquelle: Ducati Corse

Das Ducati-Werksteam wird an diesem Wochenende beim Grand Prix von Japan doch mit zwei Fahrern an den Start gehen. Neben Andrea Dovizioso wird Hector Barbera die zweite Desmosedici GP16 fahren. Andrea Iannone muss aufgrund seiner Rückenverletzung, die er sich Mitte September in Misano zugezogen hat, weiterhin pausieren. Ursprünglich hatte Ducati keinen Ersatzfahrer nominiert, weil Testfahrer Michele Pirro in dieser Woche das Motorrad für 2017 in Valencia testet.

Nun hat Ducati eine Planänderung verkündet: Barbera erhält erstmals in seiner Karriere eine Chance in einem MotoGP-Werksteam. Damit fährt der Spanier auch zum ersten Mal die 2016er-Ducati, die das Avintia-Team erst im nächsten Jahr erhalten wird. Barberas Platz bei Avintia übernimmt Mike Jones. Der 22jährige aus Queensland, der im Jahr 2015 die australische Superbike-Meisterschaft gewinnen konnte, steht vor seinem MotoGP-Debüt.

Derzeit fährt Jones in seiner Heimat eine Ducati Panigale für das DesmoSport-Team, bei dem Superbike-Legende Troy Bayliss einer der Mitbesitzer ist. International ist Jones erstmals im Februar dieses Jahres in Erscheinung getreten, als er auf Phillip Island in der Superbike-WM einen Gaststart absolvierte; im ersten Lauf sammelte er damals als 14. immerhin zwei WM-Punkte.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorrad-WM: Motegi

Weitere Artikel:

Der Tod von Alessandro Zanardi erschüttert die Motorsportwelt: DTM-Fahrer teilen emotionale Erinnerungen an eine außergewöhnliche Persönlichkeit

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.

Max Verstappen mit 360-Grad-Dreher

"Dann kann ich noch Rallye fahren..."

Red-Bull-Pilot Max Verstappen sorgt mit seinem spektakulären 360-Grad-Dreher in Miami für Aufsehen - und scherzt nach dem Rennen, dass er Rallye fahren könnte

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"