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DTM: Hungaroring

Nächste Pole für Rast, BMW mischt Audi auf

Auch mit mehr Performance-Gewicht landeten im Sonntagsqualifying fünf Audi unter den Top 6, doch Marco Wittmann (BMW) sprengte als Zweiter die Phalanx.

Audi-Fahrer Rene Rast hat sich die Pole-Position auch für Rennen zwei im Rahmen des DTM-Wochenendes auf dem Hungaroring vor den Toren Budapests geholt. Der Schnellste vom Samstag fuhr am Sonntagmittag eine Runde in 1:34.740 Minuten und setzte sich damit an die Spitze eines Feldes, das nicht mehr im gleichen Maße von den Ingolstädtern dominiert wurde. Vielmehr legte BMW zu.

Mit mehr Performance-Gewicht an Bord schrumpfte der Vorsprung der RS 5 DTM auf die Münchener, die über Nacht abspecken durften. Marco Wittmann schlug daraus Kapital und schnappte sich Startposition zwei. Von Rast trennten den amtierenden Champion nur 0,063 Sekunden. Die weiteren Plätze bezog die Audi-Armada mit Mattias Ekström (+0,156 Sekunden), Nico Müller (+0,191), Mike Rockenfeller (+0,278) und Jamie Green (+0,310). Der Brite verschluderte eine mögliche Pole.

Rosberg-Teamchef Arno Zensen erklärt, was sich auf Greens vielversprechenden Versuch kurz vor Ablaufen der Uhr ereignete - und er Teamkollege Rast nicht mehr abfing: "Jamie hatte in Kurve 12 Untersteuern. Deshalb kam er nicht mehr ganz an die Zeiten heran", klärt er die Szene auf.

Tabellenführer Lucas Auer (+0,369) war als Siebter erneut bester Mercedes-Pilot. Die Stuttgarter, die wie am Samstag mit der meisten Zuladung antreten, scheinen Set-up- und Grip-Probleme seit Freitag nicht im Griff zu haben. Beweis der Störrischkeit des C63 AMG: Auer spricht von der besten DTM-Runde, die er jemals gefahren sei. "Die Ausgangssituation für das Rennen ist leider ähnlich wie gestern: nicht optimal", so Teamchef Ulrich Fritz, der sonst kein Auto unter den Top 10 hat.

Denn die ersten fünf Startreihen komplettierten die BMW von Timo Glock (8., +0,496), Augusto Farfus (9., +0,506) und Tom Blomqvist (+0,542), die damit den Punktekurs eingeschlagen haben.

Rast will nach Rennpech am Samstag den ersten DTM-Sieg: "Es wäre schön. Die Ausgangslage ist eine andere, weil jetzt noch ein BMW dazwischen ist. Dadurch, dass sich die Perfomance-Gewichte verändert haben, war es absehbar, dass das passiert", meint der ehemalige Porsche-Supercup-Champion und hat sich eine simple Taktik zurechtgelegt: "Vollgas von Anfang an. Dann versuchen wir einen kleinen Vorsprung herauszufahren. Aber wir haben gesehen, was alles passieren kann."

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