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DTM: News

Selektionsverfahren auf dem Lausitzring

Ganz wie das große Vorbild Formel-1-WM begibt sich auch die DTM mit einem "Young Driver"-Test auf die Suche nach Nachwuchspiloten.

Bei den DTM-Testfahrten auf dem Lausitzring (24. bis 26. Oktober) prüfen die drei noch vertretenen Hersteller mögliche Kandidaten für einen Sitz in der Saison 2018. Audi wird gleich sechs Piloten die Chance geben, sich für ein Cockpit in der Deutschen Tourenwagen Masters zu empfehlen. Wie schon im Vorjahr wird Nyck de Vries für die Marke mit den vier Ringen zum Zug kommen. Der Niederländer, der heuer in der Formel-2-Meisterschaft unterwegs ist, war in Russland als Reservefahrer für den verletzten DTM-Stammpiloten Mike Rockenfeller vor Ort.

Bei Audi hält man große Stücke auf den 22jährigen McLaren-Junior. "Er ist ein gut ausgebildeter Rennfahrer und arbeitet sehr professionell. Das haben wir im Rennsimulator gesehen. Ich denke, dass wir ein Auge auf ihn haben sollten", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. Außerdem dürfen Formel-4-Fahrer Jonathan Aberdein, Tourenwagen-WM-Rennsieger Yann Ehrlacher, Ferdinand Habsburg aus der Formel-3-EM, Álex Palou aus dem japanischen F3-Championat und Audi-GT3-Fahrer Dries Vanthoor den RS5 DTM testen. Als Referenzfahrer hinsichtlich ihrer Rundenzeiten ist Nico Müller vorgesehen.

Bei Mercedes wird Maximilian Günther, Dritter der Formel-3-EM 2017, zum Einsatz kommen. Außerdem soll Raffaelle Marciello eine Testgelegenheit erhalten. Der Italiener gehörte bis 2015 zum Nachwuchsförderprogramm von Ferrari und war zuletzt in der Formel 2 unterwegs. Lucas Auer soll beim "Young Driver"-Test als Referenzfahrer fungieren. Bei BMW wird mit F3-Vizeeuropameister Joel Eriksson wahrscheinlich der hauseigene Junior zum Einsatz kommen. Auch die niederländische Rennfahrerin Beitske Visser, die seit diesem Jahr von den Bayern unterstützt wird, könnte ihre ersten Runden in einem DTM-Boliden drehen.

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