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Motorsport: News

Kein Renncockpit für Antonio Giovinazzi

Der GP2-Vizemeister hat bestätigt, dass er sich in dieser Saison ganz auf seine Rolle als Formel-1-Ersatzfahrer konzentrieren will.

Nach einer tollen GP2-Saison, in der er erst am letzten Wochenende knapp den Titel verpasst hatte, wurde Antonio Giovinazzi über den Winter zum Reservepiloten Formel-1-Teams von Ferrari ernannt. Der 23jährige übernimmt dort die Rolle des sog. dritten Fahrers, im Renneinsatz wird man den talentierten Italiener 2017 voraussichtlich aber nicht sehen. Giovinazzi wird sich voll auf seine Aufgaben bei der Scuderia konzentrieren und auch nicht in anderen Serien an den Start gehen.

"Ich bin der dritte Fahrer. Ich werde viel im Simulator sein und die Rennwochenenden in der Formel 1 verfolgen – und dann werden wir sehen, was passiert", sagte er am Rande der Testfahrten in Barcelona, wo er anstelle von Pascal Wehrlein im Sauber C36 saß. Nach dem Vizetitel in der GP2 wurde Giovinazzi unter anderem mit einem Wechsel in die DTM in Verbindung gebracht. Der Italiener lehnte diese Möglichkeit – ebenso wie einen LMP1-Test oder einen Verbleib in der Formelserie – jedoch ab und will sich vollends Ferrari widmen.

Gleichwohl gesteht er, dass ihm das Rennfahren fehlen wird: "Ja, es wird schon härter werden als in den vergangenen Jahren. Es wird anders sein im Paddock für mich, mit wesentlich weniger Adrenalin." Nun will er sicherstellen, dass er sich möglichst schnell mit den Formel-1-Rennern Boliden vertraut macht und bereit ist, falls sich irgendwo die Möglichkeit auf ein Cockpit ergibt. "Wenn sich Ferrari entschließen sollte, mich in irgendeinem Team zu platzieren, oder mir irgendwas zu tun gibt, muss ich sofort startklar sein."

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