MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Wickens kehrt in den Formelsport zurück

Der langjährige Mercedes-DTM-Pilot Robert Wickens wechselt in die IndyCar-Serie; Spekulationen um ein DTM-Comeback Pascal Wehrleins.

Nach sechs Jahren in der Deutschen Tourenwagen Masters wechselt Robert Wickens 2018 in die IndyCar-Serie und wird dort bei Schmidt Peterson Motorsports Teamkollege seines kanadischen Landsmanns James Hinchcliffe.

Der heute 28jährige Wickens kam Ende 2007 als ehemaliger Meister der US-amerikanischen Formel BMW nach Europa, wo er unter anderem in der F3 Euro Series, der damaligen Formel-2-Meisterschaft und der GP3-Serie unterwegs war. 2011 beendete er die Formel Renault 3.5 als Gesamtsieger. Nach Formel-1-Testfahrten für Manor und Lotus wurde er im Jahr darauf Mitglied des Mercedes-Fahrerkaders in der DTM und holte bis zum Ende der heurigen Saison fünf Pole Positions sowie sechs Rennsiege. Seine bestes Gesamtergebnis schaffte er 2016 als Vierter.

Indycars sind für Wickens kein komplettes Neuland: Vor Beginn der Saison 2017 konnte er in Sebring das Einheitsmonoposto von Dallara zum ersten Mal testen. Ende Juni sprang er zudem kurzfristig bei SPM für Mikhail Aleshin ein, der Schwierigkeiten mit dem Visum hatte, und absolvierte das Freitagstraining in Elkhart Lake. Als Nachfolger des Kanadiers für die letzte DTM-Saison von Mercedes wird mit Pascal Wehrlein der Meister des Jahres 2015 gehandelt, der sein Sauber-Cockpit mit Beendigung der laufenden Formel-1-WM verlieren dürfte.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Verstehe nicht, was sie wollen"

Maverick Vinales rechnet mit KTM ab

Maverick Vinales ist zurück, doch vor seinem Comeback in Motegi beschäftigt ihn nicht nur seine verletzte Schulter, sondern vor allem das Zerwürfnis mit KTM

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

Horner über F1-Comeback

Horner liebäugelt mit Ferrari

Eigentlich will Christian Horner nur noch als Anteilseigner in die Formel 1 zurückkehren, bei Ferrari würde der 52-Jährige aber eine Ausnahme machen

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali