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GT4-EM: Slovakiaring

Mörtl: Zuerst Podium, dann Horror-Crash

GT4-EM-Rennwochenende beginnt mit Podiumsplatz für Racecom - Das zweite Rennen endet mit einem unverschuldeten Horror-Crash von Mörtl.

Fotos: Joel Kernasenko

Nach zufriedenstellenden Testfahrten in der Vorwoche ebendort war das Team Racecom optimistisch an den Slovakiaring gekommen, um unter der Flagge des „RYS TEAM SCHÖNRAMER/RACECOM“ an den Läufen fünf und sechs der „REITER YOUNG STARS“ im Rahmen der GT4 European Series Northern Cup teilzunehmen. Für Achim Mörtl sollte es gleichzeitig der Auftakt zu einer neuen Fahrer-Partnerschaft mit dem jungen Rumänen Eduard Anton werden.

Nach einem tollen Qualifying von Anton (Startplatz 10) begannen im zweiten Zeittraining die Probleme: Achim Mörtl erwischte keine freie Runde, am Ende wurde es „nur“ Startplatz 19. Doch nach einigen kontroversen Entscheidungen des Veranstalters waren diese Ergebnisse Schall und Rauch: Sämtliche KTM X-BOW GT4 Teams mussten die beiden Rennen jeweils vom Ende der Startaufstellung in Angriff nehmen. Achim Mörtl nahm sich kein Blatt vor den Mund: „Eine absolut skandalöse Entscheidung. Unsere Autos waren legal, der Veranstalter selbst hat einen Fehler begangen. Aber leider geht’s im Motorsport nicht immer fair zur Sache, jetzt müssen wir das Beste aus dieser Situation machen.“

Im ersten Rennen am Samstag gelang das: Sowohl Startfahrer Eduard Anton als auch Achim Mörtl lieferten eine perfekte Performance ab, das bedeutete Platz zwei in der AM-Wertung und auf Anhieb einen Podiumsplatz für den neuen Teamkollegen Anton: „Ich bin sehr froh, dass wir Edi ins Team bekommen haben. Er ist ein großes Talent und ein lässiger Typ, es macht sehr viel Freude, mit ihm zu fahren. Dass wir auf Anhieb am Stockerl stehen, rundet die ganze Sache natürlich perfekt ab!“

Leider endete das Rennwochenende dann mit einem Horror-Unfall und einem Totalschaden am KTM X-BOW GT4 des Teams. „Wir waren im Getümmel nach dem Start, in der ersten Kurve war alles problemlos, als ein Mitbewerber plötzlich einen Haken schlug und mich seitlich traf“, so Achim Mörtl, der ab dann nur mehr Passagier war: „Ich bin mit 160, 170 km/h in die Leitschienen eingeschlagen, zuerst rechts vorne, dann rechts hinten. Das war einer meiner heftigsten Unfälle und ich bin wirklich froh, dass KTM ein so sicheres Rennfahrzeug mit Carbon-Monocoque gebaut hat. Das einzige, was mir weh tut, ist mein rechter Fuß, aber sonst geht’s mir gut. Leider kann man das von unserem KTM X-BOW GT4 nicht behaupten, das ist ein Totalschaden. Jetzt müssen wir uns beeilen und Ersatz finden, nächste Woche steht ja die X-BOW BATTLE an, ebenfalls am Slovakiaring!“

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