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Rallycross-WM: News

Doran nach Schlägerei für 2017 gesperrt

Wegen einer körperlichen Auseinandersetzung am Rande eines Rennens verliert Rallycross-Pilot Liam Doran für ein Jahr seine Rennlizenz.

Fotos: FIA World Rallycross

Liam Doran sorgt wieder einmal für negative Schlagzeilen. Der Rallycross-Pilot wird im Jahr 2017 keine Rennen bestreiten, nachdem der britische Motorsportverband MSA seine Rennlizenz eingezogen hat. Grund dafür war eine körperliche Auseinandersetzung, in die Doran im Juli 2016 am Rande eines Motorsport-Festivals in Norwegen verwickelt war.

"Nach dem 'Zwischenfall' in Gatebil lief eine Untersuchung gegen mich. Ich habe meinen Fall vorgebracht und wurde dabei von den anderen Beteiligten unterstützt, aber die MSA kannte keine Gnade und hat meine Rennlizenz eingezogen", berichtet Doran in einem Beitrag auf seiner Facebookseite. "Ich weiß, dass ich Mist gebaut habe und habe mich bei allen Beteiligten entschuldigt", zeigt sich Doran reumütig. "Es ist schade, dass ein Zwischenfall abseits der Rennstrecke meine Rennfahrer-Karriere derart beeinträchtigt."

Bei der Höhe des Strafmaßes könnte eine Rolle gespielt haben, dass Doran in dieser Hinsicht kein unbeschriebenes Blatt ist. Bereits 2014 war er nach einem Zwischenfall vorübergehend gesperrt worden. In Lydden Hill war Doran damals während eines laufenden Rennen auf die Strecke gelaufen und hatte sich eine Auseinandersetzung mit den Streckenposten geliefert, nachdem der Wagen seines Vaters Pat bei einem Unfall Feuer gefangen hatte.

2014 und 2015 war der 30-jährige Brite mit einem Citroen DS3 Supercar in der Rallycross-WM (WRX) gestartet, 2015 war er Teamkollege des damaligen Weltmeisters Petter Solberg. 2016 wechselte Doran zu JRM und fuhr dort einen Mini. Nach dem Rennen in Höljes beendeten Team und Fahrer ihre Zusammenarbeit.

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