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GT Masters: Nürburgring

Der Nürburgring als Sommerhighlight

Wenn das GT Masters Anfang August an den Nürburgring kommt, dürfen sich Besucher und Fans auf ein actiongeladenes Wochenende freuen.

Bildquelle: ADAC Motorsport

Die fast drei Dutzend GT3-Sportwagen beenden ihre Sommerpause und starten damit in die zweite Saisonhalbzeit. In den bislang sechs absolvierten Läufen gewannen Fahrerpaarungen mit Audi, Corvette, Lamborghini und Mercedes, während die Teams von BMW, Ferrari und Porsche bisher nur Podestplatzierungen einfahren konnten. Die Ausgeglichenheit der Fabrikate ist dank BoP hoch, die Motivation der Piloten ebenso; sie brennen darauf, die Spitzenreiter zu entthronen. Der amtierende Meister Daniel Keilwitz und Marvin Kirchhöfer haben sich in ihrer Corvette C7 GT3-R von Callaway die Spitzenposition gesichert. Der Nürburgring bietet den Verfolgern die erste Chance, den Abstand zu verringern.

Viele von ihnen ist die Eifel bestens bekannt, schließlich gehen etliche der GT3-Piloten auch in der VLN oder dem 24h-Rennen an den Start, wobei die beiden einstündigen Rennen des GT Masters am Samstag und am Sonntag auf der 3,629 km langen Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses ausgetragen werden, was gut 40 planmäßig zu absolvierender Runden entspricht.

Keilwitz und Kirchhöfer landeten in vier der bislang sechs Rennen auf dem Podium. Nach zwei Siegen in Spielberg haben sie vorerst die Tabellenführung erobert, doch auf dem Nürburgring könnte sich das Blatt wenden, denn die Verfolger drängen von hinten, und die Tabellenführenden sind angesichts ihrer Chancen skeptisch. Nach dem Doppelsieg in Österreich analysierte Keilwitz: "Wir wussten, dass wir vorn dabei sein würden, aber mit zwei Siegen haben auch wir nicht gerechnet. Es war wichtig, dass wir hier viele Punkte mitgenommen haben, denn nun folgen Strecken, wo wir es deutlich schwerer haben werden."

Hinter den Tabellenführenden rangieren die Porsche-Fahrer Mathieu Jaminet und Robert Renauer von Herberth Motorsport derzeit auf Gesamtposition zwei. Es fehlen 24 Punkte auf die Corvette-Fahrer, aber das ist bloß ein Laufsieg. In der Eifel ist also alles drin, eine Reihe von Piloten haben die rechnerische Chance, sich dort zum "Halbzeitmeister" zu küren. Jaminet und Renauer haben sich ihren zweiten Platz mit einer konstanten Leistung erarbeitet, sie rangieren zehn Punkte vor den drittplatzierten Maximilian Götz und Markus Pommer (HTP, Mercedes AMG GT3). Besonders viel vorgenommen haben sich aber auch die zahlreichen Lokalmatadore, die am Nürburgring ihr Heimspiel feiern.

Dazu zählt etwa das Team Phoenix Racing, das direkt am Ring beheimatet ist, oder auch das saarländische Team75 rund um den amtierenden Langstreckenweltmeister Timo Bernhard (Porsche). Das Team IronForce bestreitet 2018 seine erste Saison im GT Masters und tritt mit Lucas Luhr und Teamchef Jan-Erik Slooten mit einem Porsche 911 GT3 R an. Ebenfalls zum Kreis der Lokalmatadore zählen Lance David Arnold (Mercedes), Pierre Kaffer (Audi), BMW-Pilot Timo Scheider oder Frank Stippler (Audi).

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