MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Vijay Malta wird in Indien als Flüchtiger eingestuft

Nicht als Flüchtling, sondern offiziell als Flüchtigen stuft ein indisches Gericht den Force India-Teamchef Vijay Malta ein.

Ein Gericht in Neu-Dehli hat Vijay Mallya, den Teamchef von Force-India, offiziell als Flüchtigen eingestuft. Mallya soll wiederholt nicht vor Gericht erschienen sein, was ihm nun diesen Status einbrachte. Der Besitzer des Formel-1-Rennstalls war in seinem Heimatland bereits mehrfach unter Druck geraten. Besonders mit der Pleite seiner Fluglinie "Kingfisher" war er zwischenzeitlich in die Schlagzeilen geraten.

Bei den aktuellen Problemen handelt es sich um bereits vor langer Zeit begonnene Ermittlungen. Das Gerichtsverfahren war bereits im Jahr 2000 aufgenommen worden und richtet sich gegen Verstöße im Rahmen des "Foreign Exchange Regulation Act" ("FERA"). Dieses Gesetz regelt den Umgang mit ausländischen Währungen in Indien.

Mallya soll mit seiner Brauerei, die ebenfalls den Namen "Kingfisher" trägt, gegen dieses Gesetz verstoßen haben. Explizit geht es um eine Zahlung von 200.000 US-Dollar, die Mallya Ende der 1990er-Jahre an eine britische Firma vollzogen haben soll. Die Zahlung soll ohne Erlaubnis der "Reserve Bank of India" stattgefunden haben.

Dabei ging es scheinbar um die Werbung für seine Spirituosenfirma, die im Rahmen der Formel 1 stattfinden sollte. Nachdem er mehrfach zum Erscheinen vor Gericht aufgefordert wurde, dies aber ausblieb, wurde er nun als Flüchtiger eingestuft. Mallya ist auch wegen Schulden in Milliardenhöhe gesucht und lebt deshalb in England. In diesem Zusammenhang wurde er im Oktober 2017 auch kurzzeitig festgenommen, kam aber gegen Kaution wieder frei.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach