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WEC: News

Peugeot könnte schon 2021/22 antreten

Peugeot schließt ein früheres Antreten als in der anvisierten Langstrecken-WM-Saison 2022/23 nicht aus – Le Mans aber wohl zu früh.

Autoren: Heiko Stritzke, Gary Watkins

Peugeot schließt nicht aus, das neue Hypercar für die 24 Stunden von Le Mans schon vor der Saison 2022/23 zum Einsatz zu bringen. Der Einstieg des französischen Herstellers wurde vom Le-Mans-Veranstalter ACO für die im Spätsommer 2022 startende Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) verkündet.

Doch Jean-Marc Finot, Motorsportchef des PSA-Konzerns, sagt gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Wir haben das so nicht gesagt. Wir haben gesagt, dass wir im Jahr 2022 ankommen werden, aber nicht genau wann. Wir halten uns die Möglichkeit offen, schon vorher Rennen zu fahren."

Damit könnten insbesondere die 24 Stunden von Le Mans 2022 gemeint sein, das Saisonfinale der WEC-Saison 2021/22. Finot beschreibt das aber als "schwere Entscheidung, weil es sehr riskant wäre". Das Debüt könnte auch bei einem anderen WEC-Lauf zuvor erfolgen. Eine Entscheidung steht aber noch nicht fest, schließlich gibt es bislang lediglich den Beschluss, 2022/23 in der WEC zu starten.

Der Zeitplan sieht derzeit ein Rollout im Jahr 2021 vor. "Es wird Mitte des Jahres sein. Ich kann aber nicht sagen, in welchem Monat", so Finot.

Die Vorlaufzeit vor dem Saisonstart in die erste wirkliche Saison für das neue Peugeot-Hypercar von zweieinhalb Jahren ist lang. Diese ist dem Franzosen zufolge nötig, weil nur zwei Aeropakete über eine Spanne von fünf Saisons homologiert werden dürfen.

"Wenn man da beim Start nicht ausgereift ist, wird man das fünf Jahre lang bereuen", sagt er. Er verspricht auch baldige weitere Informationen, vor allem über den Motor: "Das wird ein großes Event, wenn wir das verkünden." Wir sind gespannt.

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