MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Ecclestone: „Er ist immer bei uns“

Bernie Ecclestone erinnert sich an seinen Freund Niki Lauda und erklärt, warum er nicht beim Begräbnis war.

Die Formel 1 musste in der Saison 2019 einen schweren Verlust verkraften. Der dreifache Weltmeister und Mercedes-Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda starb Ende Mai an den Folgen seiner Lungentransplantation. Schwer getroffen hat das Ableben der Rennlegende enge Weggefährten wie Helmut Marko oder auch Bernie Ecclestone. Der Brite war jedoch aus einem bestimmten Grund nicht beim Begräbnis in Wien.

"Ich versuche das aus einer anderen Perspektive zu betrachten", schildert der 89-Jährige im Interview mit dem 'ORF'. "Deswegen gehe ich auch nicht auf Begräbnisse. Ich nehme das anders wahr." Der Brite kannte Lauda seit dessen Formel-1-Karrierebeginn Anfang der 1970er-Jahre.

Nach seinem zweiten Weltmeistertitel mit Ferrari suchte Lauda aufgrund von Differenzen mit den Italienern Unterschlupf bei Ecclestones Brabham-Team. Der Brite war damals Teamchef der Mannschaft und empfing den zweifachen Weltmeister mit offenen Armen.

"Er war ein guter Freund. Jemand, auf den ich mich verlassen konnte. Ein echter Freund", erinnert sich Ecclestone. Nach zwei Siegen stieg Lauda 1979 zunächst aus der Formel 1 aus - er wolle "nicht mehr im Kreis" fahren. Ecclestone riet ihm, bereits vorzeitig den Helm an den Nagel zu hängen.

Zurück in der Zukunft hat Ecclestone seine ganz eigene Weise, wie er mit dem Tod seines Freundes umgeht. "Niki ist nicht tot für mich. Es würde mich auch nicht wundern, wenn er plötzlich zur Tür reinkommen würde. Er ist immer bei uns. Für mich ist er nicht gestorben. Er ist nur gerade nicht bei uns."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch