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Formel 1: News

McLaren bekennt sich zu Motorenpartner Renault

McLaren-Teamchef Andreas Seidl bekennt sich zur Partnerschaft mit Motorenhersteller Renault und prognostiziert für 2020 keine Änderungen...

Dass McLaren zur Formel-1-Saison 2018 zu Motorenpartner Renault wechselte, galt nach den Horrorjahren mit Honda als Notlösung. Doch mittlerweile hat sich der Rennstall zu den Franzosen bekannt und wird auch 2020 mit Triebwerken von Renault an den Start gehen. "Wir sind sehr glücklich mit der Partnerschaft", betont Teamchef Andreas Seidl.

Zwar gilt Renault als schwächster Motor im Feld, dennoch ist man bei McLaren zufrieden mit den gesehenen Fortschritten und den geplanten Entwicklungen: Erst vor kurzem wurden weitere Investitionen in die Anlagen angekündigt. "Um ehrlich zu sein, bereitet uns das derzeit keine Kopfschmerzen", meint Seidl.

Aktuell kämpft McLaren ausgerechnet gegen seinen Motorenpartner um Rang vier in der Konstrukteurs-WM. Und obwohl es dabei um eine Menge Geld geht, sei die Partnerschaft sehr gut, gesund und vor allem transparent. Seidl betont: "Und dass Renault seit dem vergangenen Jahr einen Schritt gemacht hat, ist auch einer der Gründe, warum wir diesen Schritt mit dem Auto machen konnten."

Renault stattet McLaren immer mit dem gleichen Material und den gleichen Power-Modi aus - das ist im Reglement auch so vorgeschrieben. Auch sei Renault transparent, was das Timing für die Upgrades angeht, und in der Theorie bekommen Werksteam und Kunde die Verbesserungen gleichzeitig. "So handhabt Renault das", sagt Seidl.

"Natürlich machen wir es aber manchmal nicht zur gleichen Zeit, weil es auf die Gesamtplanung ankommt und wie es in die Saison passt, um Strafen zu vermeiden", ergänzt er. Ansonsten sei aber alles 1:1 wie beim Werksteam. "Wir haben volles Vertrauen in die Partnerschaft", so der Teamchef.

Und das gilt auch für 2020. Danach, so Seidl, sei jedoch alles offen. Eine engere Beziehung schließt der Deutsche jedoch aus: "Wir sind ein unabhängiges Team und wollen auch ein unabhängiges Team bleiben."

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