MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 2: Bahrain

Schumacher: Keine Chance auf den Sieg

Mick Schumacher konnte seine erste Pole in der Formel 2 nicht nutzen und wurde im Sprintrennen in Bahrain nach hinten durchgereicht.

Zwei Runden lang führte Mick Schumacher das Formel-2-Sprintrennen in Bahrain an, doch letztendlich hatte er keine Chance auf seinen ersten Sieg in der höchsten Nachwuchsserie im Unterbau der Formel 1. Der Prema-Pilot belegte nach 23 Runden den sechsten Platz. Den Sieg sicherte sich Luca Ghiotto (Virtuosi).

Schumacher, als Achter des Hauptrennens Polesetter im Sprint, verteidigte seine Führung bis in die dritte Runde. Am Start behauptete er sich gegen Jack Aitken (Campos), indem er scharf nach rechts rüberzog und die Tür zumachte. "Mick hat sein Auto vor der ersten Kurve absolut perfekt positioniert", lobte der ehemalige Formel-1-Pilot Johnny Herbert im Live-Kommentar auf 'Sky'.

Es sollte Schumachers beste Szene im Rennen bleiben. In der dritten Runde verlor er die Führung zunächst an Sette Camara (DAMS), ein paar Kurven später schlüpfte auch noch der spätere Sieger Ghiotto durch, der früh die Führung übernahm. In Runde vier musste Schumacher Nicholas Latifi (DAMS) ziehen lassen, in Runde sechs dann Nyck de Vries (ART).

Weil Ghiotto und de Vries kurz nach Halbzeit an die Box kamen, um Reifen zu wechseln, rückte Schumacher wieder auf den dritten Platz auf. Seine Strategie war klar: Nach der konservativ angelegten Startphase ohne Reifenwechsel durchfahren. So lag er eine ganze Weile lang auf Podiumskurs.

Aber in der Schlussphase des Rennens brach der 20-Jährige doch noch ein. Zuerst musste er Ghiotto durchlassen, der mit seinen frischeren Reifen einen strategischen Vorteil hatte. Gegen Louis Deletraz (Carlin) konnte er sich zumindest ein paar Runden lang verteidigen. Und dann rutschte auch noch Guanyu Schu (Virtuosi) durch. Schumachers Rückstand nach 23 Runden betrug 24,7 Sekunden.

"Er ist sein eigenes Rennen gefahren. Mit dem sechsten Platz kann er zufrieden sein", findet Experte Johnny Herbert. "Wenn es rein nach dem Speed gegangen wäre, hätte er wahrscheinlich auch Reifen wechseln müssen. Aber ich denke, das Ergebnis ist ein guter Anfang."

Spannend der Kampf um den Sieg: In der zweiten Rennhälfte sah es zunächst so aus, als würde die Strategie des DAMS-Teams aufgehen, ohne Boxenstopp durchzufahren. Doch gerade als sich das Duell zwischen den Stallkollegen Sette Camara und Nicholas Latifi zuspitze, fuhr Ghiotto mit einer furiosen Schlussphase noch an die Spitze (Runde 21) und sicherte sich den Sieg.

Aitken, neben Schumacher aus der ersten Reihe gestartet, fiel nach einer Kollision mit de Vries in der ersten Runde zurück und kam als Elfter ins Ziel. De Vries wurde Siebter. Und Tatiana Calderon, die einzige Frau im Feld der Formel 2, belegte Platz 15 unter 20 Teilnehmern.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 2: Bahrain

Weitere Artikel:

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Alpine mit Mercedes-Power

Alpine zeigt Design des A526-Mercedes

Alpine hat seine Farben für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Gelingt mit dem A526 und dem neuen Mercedes-Antrieb der erhoffte Sprung nach vorne im Feld?

Letzte Chance für Hamilton?

Ferrari präsentiert den SF-26 für 2026

Ferrari hat den SF-26 für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Die Scuderia wartet in der Königsklasse mittlerweile seit 18 Jahren auf einen weiteren WM-Titel