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Motorrad-WM: Buriram

Provoziert Lorenzo den Honda-Rauswurf?

In Thailand leistete Jorge Lorenzo für Honda keinerlei Beitrag zur Teamwertung und beschwerte sich über schlechtes Einlenkverhalten.

Knapp 55 Sekunden Rückstand und Platz 18 – erneut war ernüchternd, was Jorge Lorenzo beim Grand Prix von Thailand in Buriram zeigte. Ein weiteres Mal war der Spanier langsamster Honda-Pilot; selbst LCR-Fahrer Takaaki Nakagami war mit der Vorjahresmaschine im Rennen 25 Sekunden vor ihm im Ziel.

"Es war noch schlimmer als in Aragonien – und das ist nicht gut", kommentierte Lorenzo das Wochenende. In der Medienrunde nach dem Rennen sucht er nicht nach Ausreden: "Es gab nichts Positives zu sagen, unabhängig von meiner gesundheitlichen Situation. Ich bin sehr langsam, mein Rückstand auf die anderen ist zu groß. Beim Bremsen habe ich kein gutes Gefühl", berichtete der Mallorquiner, der nach wie vor überhaupt nicht mit der RC213V harmoniert.

"Der Motor setzt mir Grenzen, das ist das größte Problem", erklärte er. "Die Probleme werden in Motegi unverändert sein. Wir werden keine neuen Teile probieren, die zu einer signifikanten Verbesserung führen könnten. Es wäre interessant, wenn sich Honda auf die Probleme konzentriert, die uns der Motor am Kurveneingang beschert, damit nicht nur ein Fahrer in der Lage ist, Rennen zu gewinnen."

Es bestehen Zweifel, ob Lorenzo seinen Vertrag mit Honda in der Saison 2020 erfüllen wird. Obwohl Marc Márquez das laufende Jahr dominiert und den Fahrertitel vorzeitig sicherstellen konnte, liegt HRC in der Teamwertung zurück. Dafür verantwortlich sind vor allem Lorenzos schwache Leistungen. Bisher sammelte er nur magere 23 Zähler, was zum Teil den wegen Verletzungen verpassten Rennen geschuldet ist, doch auch in Thailand ging er punktetechnisch gänzlich leer aus.

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