MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Wir sind langfristig dabei"

Das neue Auto wird zwar erst am Freitag präsentiert, das neue Design samt neuem Hauptsponsor Ineos wurde aber bereits jetzt vorgestellt. Und dabei auch ein langfristiger Verbleib in der Königsklasse bestätigt.

Mercedes hat seine neue Lackierung für die Formel-1-Saison 2020 vorgestellt. Die Silberpfeile stellten in London das neue Design für das neue Fahrzeug vor, allerdings nutzten sie dabei den W10 aus dem vergangenen Jahr. Der neue Bolide, der auf den Namen Mercedes F1 W11 EQ Power+ hört, wird erst am Freitag vorgestellt werden.

Mercedes setzt auch weiter auf das traditionell silberfarbene Design. Lediglich in Nuancen hat sich das Farbspektrum verändert, was in den vergangenen Tagen auch immer wieder vom Team in den sozialen Netzwerken angeteasert wurde. So gibt es weiter türkisfarbene Akzente und neue rote Sponsorenflächen, die rote Lufthutze ist angeblich ein Zitat von Niki Laudas legendärer Kappe.

Die gehören dem neuen großen Teampartner von Mercedes: Die Silberpfeile haben eine neue Partnerschaft mit der britischen Unternehmensgruppe INEOS verkündet, die über fünf Jahre ausgelegt ist. Der Deal soll sich in Regionen ähnlich wie mit Petronas bewegen und ist angesichts der immer wiederkehrenden Ausstiegsgerüchte um Mercedes ein deutliches Signal des Herstellers in Richtung Formel-1-Verbleib.

"Wir sind langfristig dabei. Diese Partnerschaft unterstreicht ganz klar unseren Wunsch, unseren erfolgreichen Weg in der Formel 1 weiterzugehen", stellt Motorsportchef Toto Wolff klar und betont, dass das Formel-1-Projekt langfristig ausgerichtet ist. Für ihn ist die Serie eine "hervorragende Marketing-Plattform für unsere Marke".

"Die Formel 1 ist das Schaufenster schlechthin für Hybridtechnologie. Das ist ein Thema, das nicht genug gewürdigt wird. Denn zu Beginn der V6-Hybrid-Ära hat man es runtergespielt. Wir sollten dieses Thema wirklich mehr betonen. In dieser Hinsicht mögen wir diese Plattform", so der Wiener.

Noch gibt es aber offiziell kein Bekenntnis zur Königsklasse, weil die Verträge mit Liberty Media über 2020 hinaus noch nicht ausgehandelt sind. "Da müssen wir noch ein paar Lösungen finden", sagt Wolff. "Dieser Prozess dauert an. Es handelt sich hierbei um durchaus komplexe Verträge zwischen der FIA, den Inhabern der kommerziellen Rechte und allen Teams. Dafür braucht es Zeit, denn der Teufel steckt bekanntlich im Detail."

Wann die Verträge offiziell sein werden, das möchte der Motorsportchef noch nicht voraussehen: "Es gibt noch immer einige Themen, auf die wir uns verständigen müssen. Es ist Work in Progress", so Wolff. "Alle Beteiligten haben den Willen und den Wunsch, zu einem Ergebnis zu gelangen, ehe die Saison 2021 beginnt."

Erst einmal steht aber die Saison 2020 vor der Tür, in der man wieder Favorit ist, nachdem man in den vergangenen sechs Jahren jeweils beide Titel holen konnte. Lewis Hamilton wird versuchen, mit seinem siebten WM-Titel mit Michael Schumacher gleichzuziehen. Teamkollege bleibt Valtteri Bottas, der abliefern muss, will er sein Cockpit über 2020 hinaus behalten.

© Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Bahrain: Qualifying

Piastri holt Pole vor Russell

Das war knapper als gedacht: Lando Norris im Sachir-Qualifying nur auf P6, Mercedes stärker als gedacht - aber Oscar Piastri liefert auf den Punkt ab und fährt auf P1

Zwischen Fortschritt und Nostalgie

Die V10-Debatte aus Fahrersicht

Die Gespräche über eine Rückkehr der Formel 1 zu V10-Motoren ebben nicht ab - Für einige Fahrer geht es dabei vor allem um leichtere und agilere Rennwagen

DTM-Rennen Oschersleben 2

Güven feiert seinen ersten DTM-Sieg

Ayhancan Güven feiert im spannenden Strategie-Poker in Oschersleben den ersten DTM-Sieg vor Mercedes-Pilot Jules Gounon & Manthey-Teamkollege Thomas Preining

Rallycross: Wachauring

Spannung vor dem Saisonstart

Mit Spannung wird das erste Rennen der österreichischen Staatsmeisterschaft am 26. und 27. April am Wachauring in Melk erwartet. Mit den Piloten der FIA Zentraleuropa-Meisterschaft stehen europäische Toppiloten in der Wachau an der Startline.

V10-Gipfel in Bahrain

Erstmal kein V10 Comeback

Was wir über das Powerunit-Meeting wissen: Der V10 wird in der Formel 1 erstmal kein Comeback feiern, weil es dafür nicht die notwendige Mehrheit gibt