MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rennlegende Jacky Ickx über die Formel E Jacky Ickx findet lobende Worte über die Formel E
LAT

Rennlegende Jacky Ickx: Formel E "geht Hand in Hand mit der Autoindustrie"

Während die Formel 1 ihren Platz in der heutigen Zeit noch suche, sei die Formel E am Puls der Zeit - meint Motorsport-Legende Jacky Ickx

Für Rennsport-Legende Jacky Ickx ist die Formel E aktuell deutlich besser auf die Bedürfnisse der Automobil-Hersteller ausgerichtet als die Formel 1. "Einige Hersteller haben sich für die Gegenwart entschieden, und das ist die Formel E", sagt der Belgier im Interview mit der 'Monaco Tribune'.

"Sie geht Hand in Hand mit der Entwicklung in der Automobil-Industrie", sagt der 75-Jährige über die Formel E, welche seiner Ansicht nach die Veränderungen in den Modellpaletten der Autohersteller deutlich besser widerspiegle als die Formel 1.

"Die Autoindustrie hat sich verändert, die Rolle der Sponsoren auch. Wir leben in anderen Zeiten, und die Formel 1 muss da ihren Platz erst noch finden", findet Ickx, der ein seiner Karriere acht Formel-1-Grand-Prix, sechsmal die 24 Stunden von Le Mans und einmal die Rallye Dakar gewann und damit bis heute als einer der größten Allrounder im Motorsport gilt.

Ganz konkret macht Ickx diese Entwicklung an dem Engagement der Hersteller fest. "Nehmen sie die Entscheidung von Honda, die ab Ende 2021 keine Formel-1-Motoren mehr bauen wollen. Das sind schlechte Nachrichten für die Formel 1, genau wie das aktuelle Starterfeld von nur 20 Autos", so Ickx.

In dieser Beziehung ist die Formel E, die 2021 erstmals als Weltmeisterschaft ausgetragen wird, mit 24 Startern und neun beteiligten Herstellern beim Blick auf die Zahlen deutlich besser aufgestellt.

Ob dies alleine ein Garant für dauerhaften Erfolg sei, ist für Ickx aber nicht sicher. Dieses Urteil fälle am Ende der Fan. "Letztendlich entscheidet immer der Zuschauer. Wenn man viele Zuschauer hat, geht man in die richtige Richtung", so Ickx.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

GP von Katalonien: Qualifying

Russell "zurück in der Spur": Pole vor Hamilton

Mercedes-Fahrer George Russell meldet sich mit der Poleposition in Barcelona zurück im WM-Titelkampf - Erster Top-10-Startplatz für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.