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Schwieriges Rennwochenende für die Österreicher

Hari Proczyk und Nico Gruber konnten sich im Samstagsrennen mit ihren Hyundai i30 N TCR nicht wie gewohnt in Szene setzen: Der Profi kam nur Neunter ins Ziel und Gruber schied nach 7 Runden aus – Proczyk gewinnt am Sonntag.

Bernhard Schoke

Wenig Glück hatten die beiden Österreicher in der TCR Serie bei den beiden Läufen auf dem Nürburgring.

Dabei lief es für den Knittelfelder Harald Proczyk anfangs quasi „wie immer“. Er qualifizierte sich eigentlich aussichtsreich für die zweite Startreihe. Schräg hinter ihm in Reihe drei der Wiener Nico Gruber.

Gleich bei Start kam es zu einem „Kontakt“ zwischen ihm und der Gaststarterin Jessica Bäckman. Resultat: Sofortiges aus für die Schwedin, Safety Car Phase und einige Runden später musste auch Gruber seinen Renner endgültig abstellen.

Allerdings profitierte er für das zweite Rennen am Sonntag von der sogenannten Reverse Grid Regel im Qualifying. Als Achter bekommt er dadurch die Möglichkeit von der Pole Position zu starten. Direkt neben ihm in der Startaufstellung stand der finnische Marken-Kollege Anti Buri, Hari Proczyk in einem weiteren Hyundai i30 N TCR direkt dahinter. Und der erfahrene Knittelfelder zeigte dann, dass mit ihm auch in diesem Jahr zu rechnen ist. Nach der ersten Runde war er als Dritter bereits auf Podiumskurs. Zur Rennmitte überholte er einen weiteren Konkurrenten und schaffte es dann ab der zweiten Hälfte des Laufes das Feld anzuführen. Aber nicht nur das. Im Ziel hatte er einen Vorsprung von rund 3,5 Sekunden herausgefahren – und dies auf einen richtig starken Kollegen:
Der Ungar Norbert Michelisz ist niemand geringeres als der amtierende Gesamtsieger des Tourenwagen Weltcups der Saison 2019.

Anschließend meinte er:
„Natürlich freue ich mich über den Sieg, ich bin Racer, ich will immer gewinnen und nachdem ich den Start gestern versemmelt habe, bin ich umso glücklicher, dass es diesmal so gut geklappt hat."

In der Gesamtwertung liegt der Knittelfelder jetzt aussichtsreich mit 70 Punkten auf Rang zwei – nur eine Zähler hinter dem Führenden Dominik Fugel.

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