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Haselsteiner und Ohrfandl gewinnen in Brünn

Bei strahlendem Sommerwetter am Samstag und regnerischem Wetter am Sonntag gingen im Autodromo in Brünn, im Rahmen der Masaryk Racing Days der siebente und achte Lauf im SUZUKI Cup EUROPE über die Bühne.

Das Motto aus österreichischer Sicht klar: Dem momentanen ungarischen Gesamtleader Gabor Tim so viele Punkte wie möglich abknöpfen. Schon im freien Training und in der Qualifikation zeigten sich die Österreicher stark und konnten mit Dominik Haselsteiner und Max Wimmer vor Gabor Tim, die schnellsten Zeiten erzielen. Auch auf den Plätzen sechs bis elf waren mit Fabian Ohrfandl, Christoph und Max Zellhofer, Günther Edenstöckl, Daniel Lemmerhofer und Fabio Becvar weitere heimische SUZUKI Swift Piloten in der Klasse 1,4 T vertreten. In der Klasse 1,6 hielt Johannes Maderthaner die Fahnen hoch.

Im ersten Rennen dann verlief d Start problemlos: Haselsteiner, Max Wimmer und Gabor Tim setzten sich an die Spitze, während Ohrfandl und die beiden Zellhofers an den Polen Serafin und Bans vorbeigingen. In der dritten Runde kam es an der Spitze hinter dem Führenden Haselsteiner zwischen Max Wimmer und Gabor Tim zu einer leichten Kollission. Beide Fahrzeuge kreuzten sich dabei, diese Situation erfasste Fabian Ohrfandl am schnellsten und konnte sich zwei Runden lang an die zweite Stelle vor Wimmer und Tim einreihen. Dann bekam der Schiessling Pilot Probleme mit seinen Reifen und rutschte wieder auf den vierten Platz zurück. Die folgenden zehn Runden erbrachten keine großen Verschiebungen mehr. Im Ziel wurde Dominik Haselsteiner vor Max Wimmer (beide Wimmer Werk Motorsport) als Sieger abgewunken, Dritter wurde Gabor Tim gefolgt von den Österreichern Fabian Ohrfandl als Vierter Christoph und Max Zellhofer, Günther Edenstöckl, Daniel Lemmerhofer und Fabio Becvar. Nach dem Rennen wurde Max Wimmer nach der Kollission mit Gabor Team von den Sportkommissären mit einer 5 Sekunden Strafe belegt, damit fiel der Wiener auf Rang Drei hinter Tim zurück. In der 1,6 Klasse erreichte Johannes Maderthaner hinter dem Polen Aleks Sowka den zweiten Platz und fixierte so seinen zweiten Zwischenrang.

Beim zweiten Rennen dann schlug das Wetter um. Es regnete und die schnelle Strecke MotoGP Strecke in Brünn war feucht an manchen Stellen trocken und damit schwer zu befahren. Die Startaufstellung erfolgte auf Grund der Ergebnisse des 1. Rennens, innerhalb der ersten Acht, in gestürzter Reihenfolge. Das bedeutete Lemmerhofer und Edenstöckl in Reihe Eins, die beiden Zellhofers in Reihe Zwei, Ohrfandl und Wimmer in Reihe Drei, sowie Tim und der gestrige Sieger Dominik Haselsteiner aus der vierten Startreihe.

Den Start gewann Lemmerhofer, er wurde aber noch in der 1. Runde von Martin Zellhofer abgelöst, der die Führung vor Ohrfandl, dem Ungarn Tim und Max Wimmer innehatte. In Runde 6 machte dann der ungarische Gesamtleader Gabor Tim ernst und setzte sich vor Ohrfandl und Wimmer an die Spitze. In dieser Reihenfolge ging es bis in die vorletzte 12. Runde. Da gelang es Wimmer an Ohrfandl noch vorbei zu gehen. Alles rechnete mit einem weiteren Sieg des Ungarn Gabor Tim. Dieser machte aber einen selbst verschuldeten entscheidenden Fehler, der ihn auf den dritten Platz zurückwarf. Damit überquerte Max Wimmer als Erster die Ziellinie erhielt aber von den Sportkommissären wegen Verlassen der Strecke ein 30 Sekundenstrafe. So feierte das Team Schiessling Racing mit Fabian Ohrfandl den ersten vollen Erfolg. Zweiter wurde so der Ungar Gabor Tim und Platz Drei ging an Christoph Zellhofer. Diese 30 Sekunden Zeitstrafe erhielten auch Martin Zellhofer und der Ungar Serafin.

In der 1,6 Klasse wurde Johannes Maderthaner Dritter, Sieger wurde so wie am Samstag der Pole Aleks Sowka. Maderthaner als fleißiger Punktesammler übernahm mit diesem Ergebnis nach insgesamt acht Rennen die Gesamtleaderposition in seiner Klasse.

Sieger Fabian Ohrfandl:“ Wenn man seinen ersten Sieg in einer Rennserie feiert gibt es natürlich im Team und bei mir Selbst Grund zum Jubel. Es war ein schwieriges Rennen, vor allem die differenten Wetterbedingungen waren nicht sehr leicht zu meistern. Ich liebe den Regen, damit habe ich immer gute Erfahrungen gemacht. Dieser Sieg stimmt mich sehr glücklich, ich habe einige Rennen gebraucht um zu diesem Erfolg zu kommen.“

Die nächsten beiden Läufe im SUZUKI Cup EUROPE finden vom 9. bis 11. Oktober auf dem Slowakiaring statt.

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