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Suzuki Cup Europe: Tim erneut eine Klasse für sich

Gabor Tim erneut nicht zu schlagen

Im dritten Rennen kam der Sieger mit Gabor Tim neuerlich aus Ungarn, auf den Plätzen 2 und 3 landeten Dominik Haselsteiner u. Christoph Zellhofer, nächster Start ist in Brno.

Nach dem gestrigen Vierfach-Triumph der Österreicher (Dominik Haselsteiner vor Martin Zellhofer, Max Wimmer und Fabian Ohrfandl) im zweiten Rennen und dem Erfolg des Ungarn Gabor Tim im ersten Rennen des SUZUKI Cup Europe auf dem Slovakiaring, fand heute Mittag das dritte Rennen bei unseren Nachbarn statt. Die Wetterbedingungen hatten sich insoferne verändert, als das der Regen in der Nacht die Temperaturen um ca. 10 Grad auf 23 Grad Celsius senkte.

Die heutige Startaufstellung wurde nach dem Ergebnis des gestrigen zweiten Rennens bei den besten acht Piloten in gestürzter Reihenfolge festgelegt. Dies bedeutete in Reihe Eins Lajos Szomszed und Christoph Zellhofer, in Reihe Zwei Maciej Banas und Gabor Tim, in der dritten Reihe Fabian Ohrfandl und Max Wimmer und in Reihe Vier, Martin Zellhofer und der gestrige Sieger Dominik Haselsteiner.

Der überragende Mann dieses 3. Rennens war der Ungar Gabor Tim. Er konnte sich vom vierten Startplatz gleich nach drei gefahrenen Runden an die Spitze des Feldes setzen und so nach insgesamt 11 Runden einen überlegenen Sieg feiern. Sein Vorsprung auf den Zweiten Wimmer Werk Piloten Dominik Haselsteiner betrug im Ziel mehr als drei Sekunden. Auf Platz Drei landete Christoph Zellhofer (SUZUKI Team Austria), der als Zweiter ins Rennen gegangen ist.

Sehr negativ zu erwähnen ist die Fahrweise des jungen Polen Maciej Banas. Er war gestern schon in den Unfall mit Günther Wiesmeier verwickelt und wurde wegen gefährlicher Fahrweise von den Sportkommissären zu einer Zeitstrafe verurteilt. Auch heute war er bei zwei Vorfällen sehr maßgeblich beteiligt, wobei der junge Philipp Dietrich und Fabian Ohrfandl die Leidtragenden waren. Sie verloren am Beginn des Rennens durch unfaire Gangart wichtige Positionen und konnte sich erst im Verlauf des Rennens nach vorkämpfen. Man wird jedenfalls aus heimischer Sicht diesbezügliche Schritte unternehmen, um solche Manöver des Polen zukünftig zu verhindern.

Im Rennen selbst gab es unheimlich viele Positionskämpfe an denen Max Wimmer, Martin Zellhofer und Lajos Szomszed beteiligt waren. In den meisten Fällen wurde dabei fair miteinander umgegangen. Lediglich Daniel Lemmerhofer wurde ebenfalls Opfer einer Attacke von Kamil Serafin. Der Oberösterreicher musste in der 8. Runde vorzeitig aufgeben.

In der 1,6 Klasse war der Ungar Adam Lengyel der Schnellste, der Österreicher Johannes Maderthaner, der an diesem Wochenende schon zweimal als Dritter auf dem Podest zu finden war, wurde heute nur Fünfter.

Die Stimmen der ersten Drei:

Sieger Gabor Tim:“ Heute ist wieder alles perfekt für mich gelaufen. Gestern wo ich nur Fünfter wurde hatte ich große Kupplungsprobleme, aber mein Team hat dieses Problem wieder in den Griff bekommen. Ich habe trotzdem mit zwei Siegen und einem fünften Platz eine gute Bilanz an diesem Wochenende erzielt und nehme die eingefahrenen Punkte gerne zum nächsten Rennen nach Brünn mit.“

Dominik Haselsteiner als Zweiter:“ Es war ein sehr schwieriges Rennen für mich. Vom achten Startplatz nach vor zu kommen war nicht sehr leicht. Aber ich war nach vier Runden schon Dritter und nach 6 Runden bereits Zweiter. Gabor Tim war einfach zu weit weg, um ihn noch einholen zu können. Mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen war es ein tolles Wochenende auf dem Slovakiaring, ich bin jedenfalls sehr zufrieden und freue mich schon auf Brünn.“

Christoph Zellhofer als Dritter:“ Ich hatte einen sehr guten Start und konnte meinen zweiten Startplatz lange Zeit verteidigen. In der Folge war ich ebenfalls in starke Positionskämpfe verwickelt und musste mich langsam zurückkämpfen. Trotzdem bin ich mit meiner Performance auf dem Slovakiaring das ganze Wochenende durchaus zufrieden.“

Das nächste Rennen im SUZUKI Cup EUROPE findet am 5. und 6. September mit zwei Rennen in Brünn statt.

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