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24h Le Mans 2021: Massenweise Zwischenfälle Alpine hatte nach der Bestzeit einen der harmloseren Zwischenfälle
Motorsport Images

24h Le Mans 2021: Massenweise Zwischenfälle in 3. Freiem Training

Das dritte Freie Training bei den 24 Stunden von Le Mans 2021 hat zahlreiche Zwischenfälle kreiert - Toyota und zwei LMP2 landen in der Mauer

Der Donnerstagnachmittag sah ein turbulentes dritte Freies Training bei den 24 Stunden von Le Mans 2021. Ein richtiger Rhythmus wollte nicht aufkommen, weil es immer wieder FCY- und Rotphasen gab. Mehrere Teams haben reichlich Arbeit vor sich, darunter schon wieder die Mannschaft von Idec Sport.

Es ist eine Duplizität der Ereignisse. Schon 2020 waren beide Fahrzeuge in den Trainingssitzungen beschädigt worden (was Idec nicht davon abhielt, mit beiden Fahrzeugen das Rennen zu beenden). Das ist nun auch 2021 geschehen. Nach dem Schaden am Donnerstag im Qualifying gab es nun wieder Kleinholz.

Dwight Merriman verlor die Kontrolle über den Idec-Oreca #17 (Laurent/Merriman/Dalziel; 10. LMP2) in der Anbremszone zur Dunlop-Schikane, als er gerade einen G-Drive-Aurus durchließ und deshalb auf die schmutzige Linie geriet.

Später duplizierte Juan Pablo Montoya im Dragonspeed-Oreca #21 (Hedman/Montoya/Hanley; 8. LMP2) genau diesen Unfall. Da beide Fahrzeuge nicht an der Hyperpole teilnehmen, ist für beide Teams kein zu großer Zeitdruck gegeben.

Für weitere LMP2-Action sorgte der TDS-Oreca #29 (van Eerd/van der Garde/van Uitert; 14. LMP2) der Niederländer. Erst schoss Giedo van der Garde den Idec-Oreca #48 (Lafargue/Chatin/Pilet; 17. LMP2) von Patrick Pilet in Mulsanne ab.

Zum Glück für Idec ist das frisch von einem Unfall am Donnerstag reparierte Fahrzeug dabei nicht beschädigt worden. Danach stattete Frits van Eerd im gelben LMP2-Oreca mehreren Kiesbetten einen Besuch ab, der Oreca blieb aber unversehrt.

Toyota #8 schlägt ein

Doch auch Toyota wurde nicht verschont: Eine halbe Stunde vor Schluss drehte sich Kazuki Nakajima im Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley; 3. H) in der Indianapolis-Kurve von der Strecke und schlug rückwärtig ein. Der Einschlag war nicht allzu heftig, doch der Toyota GR010 Hybrid wurde beschädigt. Toyota muss sich beeilen, um bis zur Hyperpole bereit zu sein. Nakajima nahm den Fehler auf seine Kappe und entschuldigte sich beim Team.

Auch der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez; 2. H) zog erneut Aufmerksamkeit auf sich. Schon wieder musste ein "Powercycle" durchgeführt werden, also ein kompletter Reset des Fahrzeugs. Dasselbe war bereits bei den WEC-Rennen in Spa-Francorchamps und Monza zu beobachten. Danach lief das Fahrzeug wieder.

Toyota hielt lange Zeit eine Doppelspitze, doch in den Schlussminuten setzte Alpine noch einmal zu einer Generalprobe für die Hyperpole an. Nicolas Lapierre fuhr die Bestzeit in 3:26.594 Minuten, rund 1,5 Sekunden schneller als die Toyotas. Eine Slow Zone am Ende der Session durch den Ausritt eines Aston Martins in der Indianapolis-Kurve verhinderte eine Zeitenjagd am Ende.

Doch auch Alpine ließ es sich nicht nehmen, der turbulenten Sitzung noch ein i-Tüpfelchen aufzusetzen. Lapierre drehte sich nach Ablauf der Zeit in seiner Inlap ebenfalls in der Indianapolis-Kurve, schlug aber nicht ein.

Nach der turbulenten Session in der LMP2 landete der Jota-Oreca #38 (Gonzalez/Felix da Costa/Davidson) in 3:30.507 Minuten an der Spitze, gefolgt von zweimal United Autosports.

Die vier schnellsten GTE-Zeiten gingen an Porsche. Drei 911 RSR-19 setzten sich an die Spitze der GTE Pro mit einer Bestzeit durch den Porsche #92 (Estre/Jani/Christensen) in 3:48.126 Minuten.

Noch vor allen anderen Fabrikaten aus der GTE Pro landete ein weiterer Porsche aus der GTE Am. Wieder einmal ging die Bestzeit hier an den Proton-Porsche #88 (Andlauer/Bastien/Arnold) in 3:50.167 Minuten.

Um 21 Uhr steht die Hyperpole auf dem Programm, bevor es ab 22 Uhr in das letzte Nachttraining geht.

Motorsport-Total.com

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