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ADAC TCR Germany

In 10 Teams aus sechs Nationen treffen Piloten aus ebenfalls sechs Ländern aufeinander. Die größte Gruppe sind die Österreicher, die rund ein Viertel der Starter ausmachen. Gleich drei von ihnen vertrauen auf die Leistung des in Fischamend beheimateten Teams vom Wimmer Werk.

Bernhard Schoke

Für das Team um die beiden Gründer Felix und Max Wimmer greifen in den nächsten Wochen und Monaten der Saison 2021 Peter Gross, Christian Voithofer und Günter Benninger „ins Lenkrad“. Gross sitzt dabei hinter dem Steuer eines Audi RS3 LMS TCR. Voithofer und Benniger haben eine Gemeinsamkeit:

Beide pilotieren jeweils einen der aktuellen Cupra Leon Competicion TCR. Diese leisten wie auch die weiteren „beteiligten“ Renner – Honda Civic TCR, Hyundai i30N TCR, Opel Astra TCR und VW Golf GTI TCR – rund 350 PS aus Vier-Zylinder-Turbomotoren.
Grundlage ist das international einheitliche TCR Reglement. Dies schreibt beispielsweise ausschließlich den Frontantrieb vor. Und das Punkte-System für den Sieger und die Platzierten erfolgt analog dem in der weltweit ausgetragenen Moto GP-Serie. Der Gewinner erhält 25 Zähler und der auf Position 15 ins Ziel kommende Pilot noch einen Zähler.

Beim Saisonauftakt in der Magdeburger Börde, der Rennstrecke in Oschersleben zeigten sie sich gut vorbereitet:
Nico Gruber, der im Team des in Wiggensbach/Allgäu beheimateten Hyundai Team Engstler antritt, war Zweiter der Gesamtwertung und Schnellster Junior im ersten freien Training und in der Top Speed war er sowie seine Landsmänner Gross und Voithofer in den Top five. Und mit Platz drei im zweiten freien Training, eine Zehntel Sekunde hinter dem Zweitplatzierten, wurden Grubers Ambitionen für das Qualifying deutlich.
Und dort schaffte er sich mit der dritten Startreihe noch eine aussichtreiche Position für das erste Rennen. Weniger Glück hatten die Kollegen. Gross fand sich im Mittelfeld wieder. Voithofer und Benniger mußten versuchen, das Feld von hinten aufzurollen.
Im Rennen stand mit einem Start-Ziel-Sieg im Zeichen von Engstler. Gruber wurde Fünfter. Benninger und Voithofer konnten nicht weiter vorfahren und Gross mußte bereits in der vierten Runde seinen Renner abstellen.

Das zweite Rennen am Sonntag konnte Gruber seine zweite Startposition in Rang drei auf dem Podium umsetzen. Weniger Erfolg in der Gesamtwertung hatten Voithofer, Benniger und Gross. Letzterer musste seinen Renner vorzeitig abstellen. Team-Kollege Voithofer konnte sich über seinen ersten Punkt freuen.
Live und quasi zum Heimspiel sind sie alle zwischen dem 11. und 13. Juni auf dem Red Bull Ring von Spielberg erlebbar.

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