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Toyota gibt mit Wasser Stoff
Toyota

Erster H2-Einsatz bei 24h-Rennen in Japan

Toyota möchte mit Wasserstoff als Antriebsform im Motorsport Fuß fassen. Allerdings nicht mit Brennstoffzelle, sondern klassischem Hubkolbenmotor. Erster Einsatz des Dreizylinder-Aggregats: das 24-Stunden-Rennen in Fuji.

Die Idee, einen stinknormalen Verbrennungsmotor mit Wasserstoff anstellt von Benzin anzutreiben, ist jetzt nicht neu und wurde auch schon öfters von der Industrie angedacht. Zum Durchbruch kam es für diese Technik aber nie, da der Kraftstoff an sich (flüssiger Wasserstoff) nicht billig zu produzieren und schon gar nicht leicht zu handlen ist. Der Motor selbst ist sogar relativ leicht auf die neue Spritform anzupassen und kommt damit auch problemlos zurecht – was Toyota jetzt im Motorsport unter Beweis stellen will.

Zum Einsatz kommt das Versuchstriebwerk vom Typ “GE16-GTS” mit drei Zylindern, das über ein speziell angepasstes Kraftstoffversorgungs- und Einspritzsystem verfügt. Der große Vorteil von flüssigem H2: Die Verbrennung erfolgt schneller als bei vergleichbaren Benzinern, was zu einem besseren Ansprechverhalten des Motors führt. Darüber hinaus verringern sich die Vibrationen, so dass Fahrgefühl und Fahrzeugrückmeldung besser werden. Auch der markante Klang des Verbrennungsmotor bleibt erhalten, was gerade im Motorsport eine durchaus wichtige Komponente ist.

Ja, und jetzt muss das Ganze auch noch halten. Wie gut Toyota die Technik mittlerweile im Griff hat, möchte man daher beim diesjährigen 24-Stunden- Rennen im japanischen Fuji, das im Rahmen der Super Taikyu Series ausgetragen wird und als japanischer Langstreckenklassiker gilt, unter Beweis stellen. Als Einsatzfahrzeug wählte man übrigens einen Corolla mit Allradantrieb, der während des Rennens mit Wasserstoff aus dem Fukushima Hydrogen Energy Research Field in Namie Town (Präfektur Fukushima) betankt wird.

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