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F1: Newey erneuert Kritik zu 2022er-Regeln Adrian Newey kann sich nicht so recht mit den neuen Regeln anfreunden
Motorsport Images

Newey erneuert Kritik: 2022er-Regeln eine "verpasste Möglichkeit"

Adrian Newey ist auch weiterhin kein Fan des neuen Formel-1-Reglements ab 2022 - Er spricht sich bereits seit einiger Zeit für Regeln aus, die weniger restriktiv sind

Die Formel 1 legt große Hoffnungen in das Reglement ab 2022. Die neuen Regeln sollen das Feld sportlich wieder enger zusammenbringen und zudem für mehr Rad-an-Rad-Duelle auf der Strecke sorgen. Aus technischer Sicht gibt es allerdings einige Kritiker, zu denen auch Designlegende Adrian Newey von Red Bull gehört.

"Ich finde es einfach schade. Es ist eine verpasste Möglichkeit", sagt der 62-Jährige gegenüber 'Formule 1' im Hinblick auf das neue Reglement ab der Saison 2022 und erklärt: "Wenn man sich komplett neue Regeln ausdenkt, dann muss man dafür sorgen, dass sie richtig sind. Aber das sind diese Regeln nicht."

Neweys Kritik ist nicht neu. Bereits vor rund einem Jahr, als das Reglement noch für 2021 angedacht war, bemängelte er gegenüber 'inews.co.uk': "Die neuen Regeln sind sehr restriktiv." Zwar seien die Regeln eine "Chance" für Red Bull, wieder zurück an die Spitze zu kommen. Sonderlich aufregend findet Newey diese aber nicht.

Er betont zwar, dass die Formel 1 ihn grundsätzlich noch immer reize. "Ich muss aber zugeben, dass ich immer noch nach etwas suche, was ich persönlich an diesen Regeln aufregend finde", so Newey, der betont, dass er sich keinesfalls generell gegen ein neues Reglement stelle. "Ich denke einfach nur, dass die Regeln nicht gut sind", stellt er klar.

Neben Newey warnten in der Vergangenheit auch andere Experten davor, dass sich die Formel-1-Autos ab 2022 aufgrund der sehr restriktiven Regeln zu ähnlich sein könnten. Wie groß die Unterschiede tatsächlich ausfallen, wird sich erst im kommenden Jahr zeigen, wenn das neue Reglement erstmals greift.

Motorsport-Total.com

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