MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Österreichischer Hecht im deutschen Karpfenteich
Wimmer Werk Motorsport

Wimmer Werk in der TCR Germany

Der erfolgsgewohnte Rennstall von Wimmer Werk Motorsport bestreitet heuer eine ganze Saison in der enorm starken ADAC TCR Germany. Mit vier Autos will man sowohl in der Trophy als auch in der Topklasse mitmischen. Auftakt ist nächste Woche in der Motorsportarena Oschersleben.

Wimmer Werk Motorsport – drei Worte, die seit 2015 für Perfektion, Professionalität und vor allem auch Erfolg im Tourenwagen-Sport stehen. Seit die Brüder Felix und Max Wimmer aus Wien den Rennstall mit Firmensitz im niederösterreichischen Fischamend gegründet haben, ist die Vitrine mit Siegestrophäen von den bekanntesten Rennstrecken Europas prall gefüllt. Egal ob im Porsche Carrera Cup, Porsche Super Cup, in der TCR Italy, der französischen VdeV Endurance, der französische Langstreckenmeisterschaft Ultimate Cup oder letztendlich auch im Suzuki Motorsportcup Europe. Überall findet sich Wimmer Werk Motorsport in der Erfolgshistorie ganz oben. Eine faszinierende Tatsache also, die von Geschäftskunden ebenso geschätzt wird wie das Motto des kongenialen Brüderpaars, das da lautet: „Die Grundidee ist, Motorsport so anzubieten und zu betreiben, wie man es sich selbst als Kunde wünschen würde!“

Neben dem Suzuki Cup Europe, dessen Saison vor 14 Tagen in Budapest gleich einmal mit Laufsiegen von Max Wimmer und Dominik Haselsteiner eröffnet wurde, ist eine weitere Spielwiese von Wimmer Werk Motorsport heuer die renommierte ADAC TCR Germany. Nach zwei Gaststarts im letzten Jahr, die als Art Testläufe galten, hat man sich entschlossen, heuer den Kampf gegen das dortige starke Konkurrenzfeld über eine ganze Saison lang aufzunehmen. Wie im Suzuki Cup wird Wimmer Werk auch in der TCR Germany mit vier Fahrzeugen vertreten sein. Neben drei brandneuen Cupra Leon Competicions wurde dazu auch ein Audi RS 3 LMS in den typisch orange-weißen Wimmer-Werk-Farben erworben.

Besetzt sind die Cockpits zu drei Viertel mit bereits routinierten, weil langjährigen Wimmer-Werk-Kunden. Während in der Trophy-Wertung der Oberösterreicher Günter Benninger und der Wiener Christian Voithofer die Cupras mit DSG-Getriebe lenken, gehört das Cockpit es sequentiell getriebenen Audi dem Wiener Peter Gross, der ebenso wie Benninger und Voithofer schon höchst erfolgreich in der TCR Italy tätig war. Die Trophy-Wertung wurde in der TCR Germany heuer extra für ambitionierte Gentleman-Driver eingeführt. Teamchef Felix Wimmer sieht optimistisch in die Zukunft: „Ich denke, dass wir mit unseren drei Piloten in der Trophy sehr gut aufgestellt sind und freue mich, dass wir ihnen hier ein tolles Aufgabengebiet bieten können. Es wird nicht leicht für sie, aber wenn’s gut läuft, können wir auch vorne dabei sein. Das ist auch das erklärte Ziel.“

Doch Wimmer Werk wäre nicht Wimmer Werk, wenn das Hauptaugenmerk des erfolgsverwöhnten Teams nicht auch der Allgemeinen Klasse, sprich den Toppiloten gelten würde. „Hier gibt es mit Luca Engstler einen absoluten Titelfavoriten“, weiß Felix Wimmer. Der erst 21 Jahre alte Deutsche war schon vor drei Jahren Vizemeister in der TCR Germany, ein Jahr später Champion in der TCR Malaysia und dann Stammfahrer im Tourenwagen-Weltcup WTCR. Heuer kam er nach Deutschland zurück und war bei den offiziellen Tests in Oschersleben mit seinem Hyundai i30 N TCR bereits der klare Dominator. Felix Wimmer weiter: „Das Engstler-Team hat in den letzten zwei Jahren den Titel in der TCR Germany geholt, will heuer den Hattrick. Wir wollen aber schauen, ob wir da vielleicht auch ein Wörtchen mitreden können.“ Deshalb wurde der Italiener Eric Scalvini ins Cockpit des dritten Wimmer-Werk-Cupra geholt. „Ich kenne Eric schon seit Jahren als superschnellen Fahrer in der TCR Italy“, streut Felix Wimmer dem 26-jährigen ehemaligen Vizemeister Rosen. Und weiter: „Ich halte ihn für fähig, zumindest dann zur Stelle zu sein, wenn bei den sogenannten Favoriten einmal nicht alles passt. Zumindest ganz so einfach wollen wir es ihnen nicht machen.“

Gefahren wird die TCR Germany ab nächster Woche an insgesamt sieben Rennwochenenden zu je zwei Rennen über 30 Minuten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl