MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Reuter über Grasser-Quartett Bortolotti ist der Topstar, aber was können seine Teamkollegen in der DTM leisten?
Alexander Trienitz

Reuter über Grasser-Quartett: "Bortolotti fantastische Benchmark"

Manuel Reuter ist überzeugt, dass Mirko Bortolotti seine Teamkollegen über sich hinauswachsen lassen wird - Was können Ineichen, Schmid und Deledda leisten?

GRT Grasser wird in der DTM 2022 mit einem Großaufgebot von vier Fahrzeugen antreten. Natürlich ist Lamborghini-Superstar Mirko Bortolotti die absolute Speerspitze, die auf den Titel angesetzt wird. Manuel Reuter, neuer sportlicher Leiter bei Grasser, glaubt, dass die Konstellation auch für seine Teamkollegen optimal ist.

"Mit Mirko haben wir einen absoluten Siegfahrer und erstklassigen Teamleader. Er ist eine fantastische Benchmark, von der die anderen Piloten profitieren werden", sagt der ITC-Meister von 1996. Neben der Jagd auf den Titel, so glaubt er, wird Bortolotti die anderen Grasser-Fahrer zu Höchstleistungen antreiben können.

Clemens Schmid, der in den Porsche-Cups gewissen Erfolg hatte, hat einige harzige Jahre im ADAC GT Masters bei Grasser hinter sich. Nun kann er sich im Alter von 31 Jahren erstmals seit 2015 wieder als Einzelkämpfer beweisen.

"Für Clemens ist die DTM eine große Chance, sich in Szene zu setzen. Er musste in der Vergangenheit häufig Kompromisse eingehen und kann sich nun darauf konzentrieren, sein Potential voll zu entfalten", sagt Reuter.

Rolf Ineichen "stellt sich in der DTM einer unglaublichen Herausforderung, an der er als Rennfahrer weiter wachsen wird. Den 43-jährigen COO einer großen schweizerischen Handelskette mit über 100 Filialen kann man mittlerweile als "Amateur plus" bezeichnen. Nach seinem Sieg auf dem Hockenheimring 2021 im ADAC GT Masters mit Franck Perera ist dem Schweizer alles zuzutrauen.

Am schwierigsten dürfte es für Alessio Deledda werden, der bislang im Formelsport aktiv gewesen ist und dort nicht unbedingt mit starken Leistungen überzeugt hat. Zugutehalten muss man dem Italiener dabei, dass er erst im Alter von 22 Jahren überhaupt mit dem Motorsport angefangen hat.

"Alessio geht als Newcomer im GT3-Sport in ein Lehrjahr, in dem er vor allem Erfahrung sammeln muss", sagt Reuter. Ob ein Performer wie Bortolotti im selben Team hinderlich oder förderlich ist, wird sich zeigen müssen.

Manuel Reuter sieht diese ungewöhnliche Fahrerkonstellation als Vorteil: "Alle vier Fahrer haben ihre persönliche Mission, auf die sie sich fokussieren müssen und bei der sie gleichzeitig von starkem Teamwork profitieren werden. Das ist für uns eine sehr vorteilhafte Ausgangslage, auf der wir optimal aufbauen können."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

GP von Katalonien: Qualifying

Russell "zurück in der Spur": Pole vor Hamilton

Mercedes-Fahrer George Russell meldet sich mit der Poleposition in Barcelona zurück im WM-Titelkampf - Erster Top-10-Startplatz für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg