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Thomas Preining will den DTM-Titel Thomas Preining will 2023 in der DTM nichts dem Zufall überlassen
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Thomas Preining will 2023 den DTM-Titel: Wechselt Porsche-Hoffnung zu Manthey?

Was darauf hindeutet, dass Porsche-Senkrechtstarter Thomas Preining 2023 für Manthey in der DTM starten wird und wie der Österreicher seine Zukunft plant

Wie geht es 2023 mit Thomas Preining weiter? Der Vertrag des österreichischen Porsche-Werksfahrers, der in seiner ersten DTM-Saison mit dem Rennstall von Timo Bernhard überraschenderweise um den Titel fuhr, wurde kurz vor Weihnachten verlängert. Doch nun könnte es passieren, dass das Team Bernhard seinen Hoffnungsträger verliert.

Denn wie 'Motorsport-Total.com' aus unterschiedlichen Quellen erfahren hat, ist Preining ein heißer Kandidat beim Manthey-Rennstall, der nach dem Ende des Porsche-Werksengagements in der WEC ein neues Betätigungsfeld sucht und in die DTM einsteigen möchte.

Das von Olaf Manthey gegründete Team, das von den Brüdern Nicolas und Martin Raeder geführt wird, gilt als Porsche-Topadresse und steht zu 51 Prozent in Besitz des Herstellers. Zudem würde man nicht ohne Erfahrung ins DTM-Premierenjahr gehen, denn zahlreiche Manthey-Ingenieure waren 2022 bei SSR Performance in der DTM im Einsatz.

Preining und der DTM-Titel 2023: "Darauf arbeite ich hin"

Und Preining, der 2022 nach einem Fehlstart in die Saison den Titelkampf mit einer beeindruckenden Aufholjagd und zwei Saisonsiegen noch einmal spannend gemacht hat, will 2023 DTM-Champion werden. Das hat er auch im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' klargestellt.

Bereits kurz nach dem schweren Unfall beim Saisonfinale in Hockenheim, bei dem er sich Prellungen zuzog, setzte er sich neue Ziele. "Sicher war die Enttäuschung groß, aber das hält genau drei Tage an. Und dann ist schon der Traum vom Titel 2023 da. Und darauf arbeite ich hin", so Preining.

Manthey-Gastspiel nach Ende der DTM-Saison

Schon zwei Wochen nach dem DTM-Saisonfinale saß der Linzer im Porsche 911 GT3 R des Manthey-Teams, um beim achten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie NLS gemeinsam mit Jaxon Evans anzutreten. Doch Preining, der noch unter den Schmerzen seiner Rippenverletzung litt, kam in der ersten Runde von der Strecke ab und musste nach einer Stunde wegen eines Folgeschadens aufgeben.

Nach dem Rennen gab sich Preining selbstkritisch und hoffte auf ein Comeback bei Manthey: "Für mich war es ein einzigartiges Erlebnis, im 'Grello' zu fahren. Das war mein Traum, seit ich Ende 2016 zu Porsche gekommen bin, und ich weiß die Möglichkeit sehr zu schätzen und bin sehr dankbar dafür. Ich hoffe, ich habe in Zukunft noch einmal die Chance, dies besser zu machen."

Preining über Zukunft: "Weiß nicht, wie Porsche plant"

Auf die Frage, ob es nicht Sinn ergeben würde, nach der gelungenen ersten DTM-Saison bei Bernhard zu bleiben, zumal für ihn das Umfeld auch aus dem gemeinsamen Jahr im ADAC GT Masters bereits bestens vertraut ist, gab sich Preining zurückhaltend.

"Ich kann dazu überhaupt nichts sagen", meinte er. "Ich weiß nicht, wie der Plan von Porsche aussieht. Da lasse ich die Leute ihren Job machen, die sich besser auskennen. Ich warte auf eine Entscheidung und habe vollstes Vertrauen in Porsche, dass ich ein cooles Programm mit interessanten und hoffentlich erfolgreichen Projekten fahren werde."

Preining hat sich mit Porsche kurz vor Weihnachten auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt, der Vertrag wurde erst nach der Bekanntgabe unterzeichnet. Bei Porsches traditioneller Saisonabschluss-Feier "Night of Champions" in Weissach am 17. Dezember wurde verlautbart, dass der Österreicher - und übrigens auch Dennis Olsen - weiterhin in der DTM für die Kultmarke an den Start gehen werden.

Preining will bestes Porsche-Paket

Bei welchem Team, konnte aber noch nicht fixiert werden, weil die Einschreibung für 2023 noch nicht gestartet wurde. Dennoch hat Preining bei Porsche laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' klar deponiert, dass er 2023 mit einem Paket ausgestattet werden möchte, mit dem er DTM-Meister werden kann. Er legt also Wert darauf, die bestmöglichen Voraussetzungen zu haben.

Zudem sollte der neue DTM-Kalender mit winkeligen Kursen wie Oschersleben und dem Sachsenring dem neuen 911 GT3 R mehr entgegen kommen, was eine zusätzliche Motivation ist. Abgesehen von der DTM möchte Preining auch erneut die großen 24-Stunden-Klassiker auf der Nürburgring-Nordschleife und in Spa-Francorchamps bestreiten.

Motorsport-Total.com

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