MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
RTL steigt aus: Was das für die Formel 1 im Free-TV bedeutet Das Formel-1-Team von RTL wird 2023 nicht mehr zum Einsatz kommen
RTL

RTL steigt aus: Was das für die Formel 1 im Free-TV bedeutet

Vor der neuen Formel-1-Saison 2023 zieht RTL den Schlussstrich: Der Privatsender beendet die Zusammenarbeit mit Sky - Neuer TV-Partner derzeit noch unklar

Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es offiziell: RTL steigt 2023 aus der Formel-1-Übertragung aus. Nachdem die exklusiven TV-Rechte in Deutschland seit 2021 beim Pay-TV-Sender Sky liegen, zeigte RTL als Sublizenznehmer von Sky in den vergangenen beiden Jahren immerhin vier Rennen pro Saison.

Zum Ende der abgelaufenen Saison 2022 war noch nicht klar, ob die Kooperation fortgesetzt werden würde. Nun bestätigte ein RTL-Sprecher gegenüber 'Bild': "Wir haben entschieden, in 2023 auf die Übertragung einzelner Rennen der Formel 1 zu verzichten. Wir konzentrieren uns im Free-TV auf Fußball und unsere neu erworbenen NFL-Rechte."

Es heißt, dass RTL mehr als vier Rennen pro Jahr zeigen wollte, und nicht bereit war, die geforderte Summe für die Rechte zu bezahlen. Damit Ende eine Ära: Erstmals seit 1991 wird es keine Formel 1 auf dem Kölner Privatsender zu sehen geben.

Nun muss sich Sky einen anderen Partner suchen. Denn der Sender hat sich gegenüber der Formel 1 verpflichtet, mindestens vier Rennen pro Saison im Free-TV zu übertragen. Laut 'Bild' sind als mögliche Sublizenznehmer ProSieben und ARD/ZDF im Gespräch.

ProSieben überträgt bereits die Formel E, die am vergangenen Wochenende in ihre neue Saison gestartet ist. Im vergangenen Jahr lief auf dem Privatsender auch die DTM. Nach der Übernahme der Rennserie durch den ADAC ist aber noch unklar, ob die Zusammenarbeit auch 2023 fortgesetzt werden wird.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Schulter und Fuß in einem Eingriff

Marc Marquez in Madrid operiert

Nach dem Sturz in Le Mans wurde Marc Marquez in Madrid operiert - Die Eingriffe an der rechten Schulter und am rechten Fuß sind erfolgreich verlaufen

Lando Norris hat sich die Pole für das Sprintrennen in Miami gesichert und die Mercedes-Dominanz gebrochen - George Russell enttäuscht mit Rang sechs