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Bahrain-Test: Tag 2 Isack Hadjar kam am Vormittag nur eine Runde zum Fahren
LAT Images

Große Probleme bei Mercedes und Red Bull!

Große Probleme bei Red Bull und Mercedes: Beide Teams fahren am Vormittag in Bahrain keine gezeitete Runde - Sorgenfalten auch bei Aston Martin

Drei Runden für Andrea Kimi Antonelli, eine Runde für Isack Hadjar: Die beiden Topteams Mercedes und Red Bull hatten am zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten in Bahrain 2026 große Probleme und konnten bis zur Mittagspause keine gezeitete Runde setzen .

Mercedes wurde durch ein Motorenproblem am Vormittag lange in der Garage gehalten und verpasste auch die erste Stunde am Nachmittag. Für Antonelli war das besonders bitter, schließlich war der Italiener aufgrund von Problemen auch schon am gestrigen Mittwoch nur auf 30 Runden gekommen. Am Nachmittag saß dann George Russell im Auto.

Isack Hadjar konnte zumindest am Nachmittag fahren, weil er bei Red Bull den ganzen Tag eingeteilt war. Der Franzose musste aufgrund eines Hydrauliklecks lange zuschauen und fuhr erst in der letzten Minute des Vormittags raus, als die Strecke nach einem Systemcheck mit roter Flagge noch einmal kurz freigegeben wurde.

Dafür lief es für ihn am Nachmittag umso besser: 87 Runden schaffte Hadjar noch, was aber den vorletzten Platz in der Kilometerwertung bedeutete - vor Mercedes, die nur auf 57 Runden kamen.

Deutlich besser lief es da für die beiden anderen Topteams Ferrari und McLaren, die in Sachen Zeiten und Kilometer die ersten beiden Plätze belegten. Die Bestzeit ging an Charles Leclerc, der mit 1:34.273 Minuten vier Zehntelsekunden schneller war als die Bestzeit von Lando Norris am gestrigen Mittwoch.

Der Weltmeister, der wie Leclerc den kompletten Tag fahren durfte, belegte mit 0,511 Sekunden Rückstand in seinem McLaren heute Rang zwei. Dafür war der Brite am Donnerstag der fleißigste Pilot: 149 Runden bedeuten die Bestleistung vor Ferrari mit 139 Runden und den Racing Bulls mit 133 Runden.

Positive Zeichen bei Haas, Audi und Cadillac

Eine der Überraschungen bleibt derweil das Haas-Team: Nachdem Esteban Ocon am Mittwoch Rang vier belegt hatte, schaffte Oliver Bearman an Tag zwei sogar ein besseres Ergebnis. Mit 1,121 Sekunden Rückstand belegte er Rang drei vor den beiden Problemkindern des Vormittags, George Russell (4./+1,193) und Isack Hadjar (5./+2,288).

Audi verlebte ebenfalls einen positiven Tag: Nico Hülkenberg war am Vormittag 47 Runden gefahren, Teamkollege Gabriel Bortoleto konnte am Nachmittag weitere 67 Runden hinzufügen. Zudem landeten beide Fahrer am Ende des Tages in den Top 10: Hülkenberg mit 2,993 Sekunden Rückstand auf Rang zehn, Bortoleto sogar auf Rang sechs (+2,397).

Ein performance-technisches Lebenszeichen gab es auch von Cadillac: Valtteri Bottas landete hinter Pierre Gasly (Alpine) auf Rang acht, mit "nur" 2,5 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Leclerc. Neunter wurde Alexander Albon im Williams.

Aston Martin weiter zu langsam

Sorgen müssen sich Fans weiter um Aston Martin machen. Zwar konnte der Rennstall mit Fernando Alonso am Steuer endlich einmal viele Runden fahren (98), war dabei aber wieder einmal deutlich hinter der Konkurrenz: Dem Spanier fehlten vier Sekunden auf die Spitze.

Besonders alarmierend waren dabei Aussagen von Lance Stroll: "Aktuell sieht es so aus, als liegen wir rund vier bis viereinhalb Sekunden hinter der Spitze", sagt er. "Natürlich wissen wir nicht, wer mit wie viel Sprit fährt, aber irgendwie müssen wir versuchen, diese vier Sekunden an Leistung zu finden. Das fällt natürlich nicht vom Himmel und in der Formel 1 tritt niemand auf der Stelle."

Wo die Probleme liegen? "Es ist eine Kombination unterschiedlicher Dinge. Antrieb, Balance, Grip - es ist nicht nur eine Sache." Laut Stroll geht jedoch "ein großer Teil" der Probleme auf den Honda-Antriebsstrang zurück.

Apropos Probleme: Die gab es am Donnerstag auch für Alpine und Cadillac, die jeweils eine rote Flagge ausgelöst hatten. Sergio Perez, der als 15. die langsamste Zeit des Tages fuhr, rollte am Morgen schon auf seiner ersten Runde aus, konnte aber den Betrieb später wieder aufnehmen und noch 42 Runden fahren.

Am Nachmittag blieb dann auch der Alpine von Pierre Gasly auf der Strecke stehen. Zudem löste Bottas eine weitere Rotphase aus, weil sich Teile von seinem Cadillac auf der Zielgerade gelöst hatten.

Am Freitag steht der dritte und letzte Testtag der Woche auf dem Bahrain International Circuit an, bevor in der kommenden Woche noch einmal drei Tage folgen werden.

Motorsport-Total.com

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