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In Erinnerung an Dietrich Mateschitz Red-Bull war beim Launch 2026 in Detroit in Gedanken bei Dietrich Mateschitz
Red Bull Content Pool

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Im Oktober 2022 ist Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz im Alter von 78 Jahren verstorben. Im Herzen der Mitarbeiter seines Unternehmens aber lebt er weiter. Und nicht nur dort. Als Red Bull vor wenigen Tagen in Detroit (USA) am Firmenstandort des neuen Kooperationspartners Ford die Designpräsentation für die bevorstehende Formel-1-Saison 2026 abhielt, wurde ganz bewusst auch auf Mateschitz Bezug genommen.

"2026 markiert den Beginn einer neuen und signifikanten Ära für die Formel 1 und für Red Bull. Wir wollten, das unsere Lackierung das widerspiegelt. Gleichzeitig soll sie an die Anfänge von Red Bull erinnern", sagte Teamchef Laurent Mekies auf der Bühne in Detroit.

"Wir sind in der Formel 1, weil ein Mann einen Traum hatte, nämlich Dietrich Mateschitz. Und ein paar Jahre später hatte er noch einen Traum, nämlich einen eigenen Motor zu bauen. Diese Lackierung haben wir entworfen in Erinnerung daran, was uns in diesen Sport gebracht hat."

"Im Jahr, in dem ein Auto von Red Bull Racing erstmals eine Antriebseinheit von Red Bull Ford Powertrains in sich trägt, hielten wir es einfach für richtig, einen Teil unserer Geschichte in unserer Lackierung aufleben zu lassen", so der Red-Bull-Teamchef.

Genau diesen "Wiederaufleben" wird nicht nur über die Lackierung vermittelt. So trägt die erste Antriebseinheit der Ära von Red Bull Ford Powertrains in Erinnerung an Dietrich Mateschitz die Bezeichnung DM01. Beides zusammen lässt laut Mekies "den Traum von Dietrich Mateschitz weiterleben".

Ben Hodgkinson, Technikchef bei Red Bull Powertrains in Milton Keynes, spricht in Bezug auf die gemeinsam mit Ford entwickelte Antriebseinheit für die Formel-1-Saison 2026 von einem "mutigen und kühnen Projekt, bei dem es darum geht, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Von Anfang an wollten wir ein Red-Bull-Chassis und einen Red-Bull-Antrieb, die harmonisch aufeinander abgestimmt sind".

Und Oliver Mintzlaff, als CEO von Red Bull der Nachfolger von Dietrich Mateschitz, fügt hinzu: "Das ist ein neues Kapitel für uns. Die Entwicklung unseres eigenen Motors und dessen Einsatz auf der Rennstrecke sind ein bedeutender Schritt für unsere Marke. Wir sind optimistisch und freuen uns sehr darauf, unser Auto und unseren Antrieb in Betrieb zu nehmen."

"2026 steht für erhebliche Änderungen am Reglement. Ja, der Antrieb ist ein wichtiger Teil davon, aber es gibt noch viele weitere Elemente. Im Jahr 2005, als wir in die Formel 1 eingestiegen sind, sind wir ein ähnliches Risiko eingegangen. Und an dieser Einstellung hat sich nichts geändert", so Mintzlaff.

Motorsport-Total.com

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