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MotoGP 2026: VR46-Ducati VR46-Ducati hat das Weiß aus seiner Lackierung für 2026 gestrichen
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VR46-Ducati enthüllt "Black and Light"-Design

VR46 Ducati startet in die MotoGP-Saison 2026 mit neuem Look und bewährtem Fahrerduo - Rossi will nach dem Auf und Ab 2025 endlich Ergebnisse sehen

Valentino Rossis MotoGP-Team VR46-Ducati hat heute in der italienischen Hauptstadt Rom offiziell seine Farben und Fahrer für die kommende Saison 2026 vorgestellt. Die Präsentation in der prächtigen Villa Miani stand ganz im Zeichen eines neuen Designkapitels unter dem Titel "Black and Light".

Die Mannschaft zeigte eine frische, deutlich modifizierte Lackierung für die Ducati Desmosedici GP. Die Neugestaltung des Designs beruht auf einer Kombination aus markantem Fluo-Gelb mit schwarzen Akzenten, wo vorher Weiß dominierte.

"Es ist ein Projekt, das wir gemeinsam mit Aldo Drudi gemacht haben", erklärt Teambesitzer Rossi. "Ich glaube, es ist inzwischen schon die dritte Saison der Zusammenarbeit."

"Vor drei Jahren haben wir das gelbe Bike mit Weiß gestaltet. Wir haben uns entschieden, das auch im letzten Jahr fortzuführen. Aber dieses Jahr wollten wir etwas ändern: Wir behalten das Gelb, fügen aber Schwarz hinzu, das mehr Rennsport-Charakter hat, und kehren damit ein Stück weit zu unseren klassischeren Farben zurück."

Di Giannantonio will Kontinuität für sich nutzen

Beim Fahrerduo bleibt 2026 hingegen alles beim Alten. Fabio Di Giannantonio wird auch in der Saison 2026 für VR46-Ducati an den Start gehen. Der Italiener zeigte bereits in den vergangenen Jahren konstante Fortschritte in der MotoGP und belegte in der Saison 2025 den sechsten Platz in der Gesamtwertung.

"Es ist mein drittes Jahr mit dem Team", sagt Diggia. "Ich hoffe, im Laufe der Saison einen weiteren großen Entwicklungsschritt zu machen und vorne mitkämpfen zu können."

"Es ist etwas ganz Besonderes, wieder mit dem Team und mit derselben Mannschaft wie im letzten Jahr zu starten. Für mich ist das das erste Mal in meiner MotoGP-Karriere, dass ich in dieser Konstellation weitermache, und das fühlt sich großartig an."

Wie im Vorjahr wird er den aktuellen Prototypen von Ducati pilotieren und fühlt sich gewappnet. "Ich habe mehr Erfahrung, und auch das Team hat mehr Erfahrung mit dieser Situation. Ich denke, ich bin reifer und besser vorbereitet, um zu verstehen, was für mich auf dem Motorrad gut funktioniert und was nicht."

Morbidelli sieht Verbesserungspotenzial für 2026

Franco Morbidelli stieß 2025 zu VR46-Ducati und setzt die Zusammenarbeit in dieser Saison fort. Der erfahrene Italiener, der seit 2018 in der MotoGP fährt, konnte mit dem Team bereits im Vorjahr erste Podestplätze feiern und will daran anknüpfen.

"Wir haben nun ein weiteres Jahr gemeinsamer Erfahrung, und ich bin sicher, dass sich das für uns auszahlen wird", zeigt er sich optimistisch. "Ganz bestimmt werden wir einige Prozesse, die während eines Rennwochenendes ablaufen, beschleunigen, und ich habe großes Vertrauen in die Crew und in das gesamte Team."

Morbidelli räumt ein, dass man im Vergleich zur vergangenen Saison einige Dinge verbessern müsse. "Das letzte Jahr war insgesamt positiv, besonders die erste Saisonhälfte - ein Jahr, in dem wir einige gute Ergebnisse hatten, einige sehr gute, aber auch ein paar schlechte. Es gibt also Dinge, die wir verbessern müssen."

Der Italiener wird 2026 erneut das Vorjahresmodell der Ducati fahren, obwohl VR46 die Option auf ein zweites aktuelles Werksbike gehabt hätte. Doch die hohen Kosten für den Betrieb von zwei neuesten Maschinen sowie Morbidellis schwankende Leistungen führten dazu, dass das Team auf diese Option verzichtete.

Rossi nennt Ziele für VR46 und die neue Saison

Die VR46-Präsentation fällt in die heiße Phase der MotoGP-Vorbereitung: In den kommenden Wochen stellen weitere Teams ihre Maschinen und Fahrer vor, bevor Anfang Februar die ersten Testtage und Ende Februar der Saisonauftakt bevorstehen.

Trotz einer 2025 teils durchwachsenen Saison ohne Sieg zollt Ducati dem VR46-Projekt weiterhin Vertrauen und Unterstützung. Teambesitzer Rossi versichert: "Wir sind bereit, wir sind sehr optimistisch, und das Ziel ist, es besser zu machen als im letzten Jahr. Die vergangene Saison war ein Auf und Ab."

"Aber die MotoGP ist ohnehin immer sehr schwierig. Für alle Teams ist es kaum möglich, an jedem Wochenende an der Spitze zu bleiben. Deshalb denke ich, dass unser Ziel für dieses Jahr sein kann, uns zu verbessern und überall konkurrenzfähig zu sein."

Motorsport-Total.com

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