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Button ist optimistisch

Der Engländer möchte das verpatzte abgelaufene Rennjahr vergessen machen, erhofft sich für 2002 sogar einen Stammplatz auf dem Podium.

Bernhard Eder

"2002 will ich meinen ersten GP gewinnen!"

Für Jenson Button ist die abgelaufene Formel1-Saison zweifellos nicht nach Wunsch verlaufen. Der junge Engländer, im Jahr 2000 wie ein Komet am F1-Sternenhimmel aufgetaucht, musste nach seinem Wechsel von Williams zu Benetton-Renault jede Menge Rückschläge einstecken. Button lässt das Rennjahr 2001 Revue passieren: "Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich mich in mein neues Team integrieren konnte, zu Beginn der Saison sah es überhaupt nicht gut aus."

Warum er vor allem in der ersten Saisonhälfte teamintern kaum einmal einen Stich machen konnte, ist Jenson rückblickend gesehen eigentlich klar - die Benetton-Krise, die das ehemalige Topteam zeitweise sogar hinter Minardi zurückwarf, habe ihn weitaus härter getroffen als seinen routinierten Teamkollegen. "Während Giancarlo seine Erfahrung ausgespielt hat, war in dieser Hinsicht bei mir Sendepause. "

"In meiner ersten Formel1-Saison hatte ich gar nicht so richtig mitgekriegt, wie viel Anstrengung man sowohl in fahrerische als auch in technische Details stecken muss. Inzwischen ist es eine meiner Stärken, so eng als möglich mit dem Team zusammenzuarbeiten, wenn Probleme auftreten. Ich weiß jetzt, wie wichtig in der F1 jedes Detail ist."

Die Leistungskurve der abgelaufenen Saison stimmt Button für 2002 optimisitsch: "Es war ein hartes Jahr, aber wir haben uns kontinuierlich gesteigert, und die letzten paar Rennen waren wir schon ganz gut."

Kommende Saison möchte Jenson nicht nur an seine Williams-Leistungen von 2000 anschließen, sondern diese womöglich sogar noch übertreffen– Testpilot und Briatore-Liebling Fernando Alonso scharrt schließlich als latente Bedrohung in den Startlöchern...

"Ich möchte meinen ersten Grand Prix-Sieg feiern, und zwar einen richtigen, nicht einen, bei dem der Großteil der Konkurrenten ausfällt. Mein Ziel ist es, die Rennen auf dem Podium zu beenden, ich möchte ein konkurrenzfähiger Pilot in einem Top-Team sein. Darauf arbeiten wir alle bei Renault hin."

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