MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Symonds. Loblied auf Alonso

Der Renault-Technik-Direktor hält große Stücke auf den Neo-Testpiloten seines Teams und sieht die Saison 2002 als wichtiges Akklimatisierungsjahr für Alonso...

Bernhard Eder

Fernando Alonso wird in der Saison 2002 als Renault-Testpilot arbeiten. Die Chancen des Spaniers, 2003 ein Renncockpit bei den Franzosen zu bekommen, stehen allerdings nicht schlecht: Alonso, der von Renault-Teamchef Flavio Briatore gemanagt wird, ist ein Liebling des extravaganten Italieners. Und auch Technikdirektor Pat Symonds ist voll des Lobes über seine nächstjährige Nummer drei.

"Alonso ist ein großartiger Fahrer", so Symonds im Interview mit ITV. "Im Laufe der Jahre habe ich viele Fahrer bei ihren ersten Tests mit einem Auto erlebt, aber Fernando hat mich wirklich überrascht, als er das erste Mal den Benetton fuhr. Normalerweise lassen wir F1-Neulinge nicht zu lange Runs machen, weil die Gefahr besteht, dass sie schnell ermüden, die Konzentration verlieren und einen Unfall bauen."

" Alonso´s erste Testrunden waren so eindrucksvoll, dass ich bereits am zweiten Tag zu ihm gesagt habe, er soll 20 Runden am Stück fahren. Die Konstanz, mit der er dann diese 20 Runden abgespult hat, war beeidnruckend – dieser Bursche hat wirklich einiges drauf."

Den Einwand, dass Alonso als Testfahrer überqualifiziert sei, will Symonds nicht gelten lassen: "Der Testfahrer hat eine ganz wichtige Rolle innerhalb eines Teams. Es ist großartig, jemanden mit den Fähigkeiten Alonso´s als Testpiloten zu haben."

Außerdem habe das Beispiel Jenson Button gezeigt, wie wichtig eine Akklimatisierungsphase für einen jungen Piloten sein kann. "Jenson hat heuer sehr darunter gelitten, in ein Team zu kommen, in dem alles für ihn neu war. Wenn Alonso 2003 tatsächlich das Renault-Renncockpit bekommt, wird er aufgrund seines Testjahrs nicht in eine ähnliche Situation kommen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann