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Bridgestone wollte mehr Siege

Der japanische Reifenhersteller ist mit seinen 13 Saison-Siegen unzufrieden - man wollte noch mehr Dominanz.

Michael Trawniczek

Reifenhersteller Bridgestone erwartete heuer mehr Siege der von den Japanern ausgerüsteten Teams. Man war vom hohen Level des Konkurrenten Michelin überrascht. Das ist zumindest die Meinung von Bridgestone's Motorsportdirektor Hirohide Hamashima...

Michelin gewann heuer vier Grand Prix, alle mit dem Williams-BMW-Team. Bridgestone blieben die restlichen 13 Siege. Trotz dieser Dominanz der Japaner sagte Hamashima: "Ich habe mir mehr Dominaz von den von uns ausgerüsteten Teams erwartet. Mehr Siege und mehr Podiumsplätze. Das Paket von Williams-BMW wurde im Laufe der Saison immer besser und so konnten sie uns vier Siege wegschnappen."

Für 2002 können die Japaner mit noch größerer Konkurrenz rechnen. Die aufsteigende Form bei Williams verspricht einen noch härteren Kampf zwischen den Reifenherstellern. Zudem verlor man McLaren-Mercedes an Michelin. Ferrari ist nun Bridgestone's einziges Top-Team im Stall.

Hamashima glaubt jedoch nicht, dass sich daraus ein Nachteil für Bridgestone ergibt. Auch der Teststopp sei kein Hindernis. Manche Teams würden dann eben vermehrt bei der Weiterentwicklung mitarbeiten, um die verkürzte Testzeit zu kompensieren.

(c) formel1.at/Haymarket

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