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Grünes Licht für Australien-GP

Der Richter, der den Tod des Streckenpostens Graham Beveridge untersucht, hat betont, dass die Saisoneröffnung in Melbourne nicht in Gefahr sei.

Bernhard Eder

Der Tod des Streckenpostens Graham Beveridge beim Australien-GP 2001 war in den letzten Wochen Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung. Die F1-Saisoneröffnung 2002 Anfang März in Melbourne ist allerdings nicht in Gefahr. Das hat jetzt der zuständige Untersuchungsrichter Graeme Johnstone betont.

Bislang scheint der Grand Prix von Australien im Albert Park von Melbourne ja nur provisorisch auf dem Kalender für 2002 auf. Die offizielle Bestätigung der FIA, dass das Rennen definitiv stattfindet, dürfte allerdings nur noch Formsache sein.

In seinem Schlussplädoyer vor Gericht hat Ross Ray, Anwalt der Australien Grand Prix Corporation (AGPC) betont, dass die AGPC ein hohes Maß an Verantwortlichkeit gezeigt hätte und Änderungen bei den Sicherheitszäunen veranlasst worden seien.

Schließlich wandte sich Ross noch an den Untersuchungsrichter und meinte, dass es nützlich sein würde, wenn dieser bestätigen könnte, dass das Rennen 2002 nicht in Gefahr sei. Richter Johnstone darauf: "Ich denke, wie immer das Urteil auch ausfällt, es wird Ihren Klienten [die AGPC] nicht über Gebühr belasten."

Die Ergebnisse der gerichtlichen Untersuchung werden frühestens Mitte Jänner bekannt gegeben. Der Grand Prix von Australien wird wie geplant am 3. März 2002 stattfinden.

(c) Formel1.at/haymarket

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