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Ron Dennis im Gespräch

Der McLaren-Boss kommentiert den Reifenaustatter-Wechsel seines Teams und betont dabei, dass man sich in der abgelaufenen Saison von Bridgestone keineswegs benachteiligt gefühlt hat.

Bernhard Eder

"Wir brauchen keine bevorzugte Behandlung!"

Im Zuge des McLaren-Wechsels von Bridgestone zu Michelin war in F1-Expertenkreisen immer wieder die Rede davon, dass die Silbernen letztendlich deshalb die Flucht nach vorne angetreten hätten, weil der japanische Reifenausrüster Ferrari bevorzugt behandelt habe.

McLaren-Boss Ron Dennis dementiert derartige Spekulationen ganz entschieden: "In der F1 herrscht eine gewisse Paranoia. Wir haben niemals auch nur die geringsten Anzeichen dafür entdecken können, dass Bridgestone einen unserer Rivalen bevorzugt behandelt."

"Der Wechsel hat seine Ursache einzig und allein darin, dass wir unser technisches Verständnis der Rolle der Reifen für die Performance des Autos auf ein neues Level bringen wollten. Dafür ist eine gewisse technische Transparenz seitens des Reifenausrüsters notwendig, und die sehen wir bei Michelin eher gegeben."

Von Michelin erwarte man sich keine bevorzugte Behandlung, wie Dennis betont: "Der Ausgangspunkt einer Beziehung mit einer Reifen-Firma muß totale Gleichbehandlung sein. Das bedeutet, dass die anderen Teams, die von Michelin Reifen beziehen, keinerlei Nachteil aus unserer Zusammenarbeit ziehen dürfen, wie wir uns das genauso umgekehrt erwarten."

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