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Silverstone: neuer Zufahrtsplan

Silverstone-Veranstalter Octagon kämpft um den England-GP - in letzter Minute wurde ein neuer Zufahrtsplan präsentiert.

Michael Trawniczek

Bei Octagon Motorsports brennt der Hut - schon am Freitag wird die oberste Motorsportbehörde FIA über den Verbleib des Silverstone-GP im WM-Kalender entscheiden. Die Veranstalter des britischen GP haben jetzt in allerletzter Minute einen Plan zur Lösung der alljährlichen Anfahrtsprobleme veröffentlicht.

Wer bislang in Silverstone keinen Hubschrauber zur Verfügung hatte, konnte nur hoffen, zumindest zur Siegerehrung rechtzeitig an der Strecke einzutreffen, so chaotisch gestaltete sich – v.a. bei Schlechtwetter – die Anreise für die Fans.

Bereits im Juni letzten Jahres hatte Octagon gemeinsam mit dem British Racing Driver's Club und Formel 1-Napoleon Bernie Ecclestone ein Konzept ausgearbeitet, um die Strecke zu erneuern und die leidigen Zufahrts- und Parkprobleme aus der Welt zu schaffen. Kosten dieses Plans: umgerechnet 925 Millionen Schilling. Erst jetzt veröffentlichte Octagon einen modifizierten 7 Punkte-Plan für eine erste Umbau-Phase, welcher eine neue zweispurige Zufahrtsstrasse zu den Toren des Kurses beinhaltet. Die Arbeiten sind bereits im Gange.

Octagon Motorsports-Chef Rob Bain: "Für diese ersten Arbeiten werden umgerechnet 230 Millionen Schilling investiert. Seit wir den ersten Plan bezüglich der Umbauarbeiten veröffentlicht haben, haben sich alle Beteiligten einverstanden erklärt, den Plan dahingehend zu modifizieren, dass man in erster Linie die Zufahrt und die Parkplätze verbessert. Wir sind fest entschlossen, dafür zu sorgen, dass die Investition aller Beteiligten die Zukunft des Silverstone-GP sichern wird."

(c) Formel1.at/haymarket

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